Ein familienpolitischer Lichtblick- ausnahmsweise!

Zur Erhöhung des Kinderbetreuungsabzugs bei den Steuern im Kt. BE, Steuergesetzänderung (StG Art. 31 Abs. 1) :
Die Voten, welche von vielen Parteien heute im Berner Kantonsparlament hierzu gehalten wurden, freuen mich ausserordentlich. Ein Schritt vorwärts ist gemacht, das ist richtig und wichtig und war schon längst dringend notwendig.
In Anbetracht der demographischen Entwicklung muss nämlich jetzt gehandelt werden, denn es macht keinen Sinn, wenn wir so viele bestens ausgebildete Frauen in der Schweiz selber haben und sich diese Arbeit für die Familien einfach schlichtweg kaum rechnet aufgrund der Heiratsstrafe/Steuerprogression und der zu tiefen Kinderbetreuungsabzügen, dass ist u.a. auch deprimierend und demotivierend für jeden arbeitstätigen Elternteil, welcher Teilzeit arbeitet.
Und glaubt mir, wir brauchen Nachwuchs in der Schweiz, wir sind alle darauf angewiesen. Wir sollten schon schauen, dass noch Familien gegründet werde in Zukunft.
Familien stehen schon so vor organisatorischen und kräftemässigen Herausforderungen im Alltag, in dem sie eben alles unter einen Hut bringen müssen.
Die Vereinbarung zwischen Familie und Beruf ist in der Schweiz eben immer nach wie vor ein sehr stressiges Unterfangen.
Da noch die Masseneinwanderungsinitiative die Zuwanderung weiter einschränken wird, sind wir drauf angewiesen, dass wir die arbeitstätigen Elternteile, die Familien fördern und sie auch dazu ermutigen in Zukunft z.T. grössere Arbeitspensen zu übernehmen.
Arbeit soll sich eben auch rechnen fürs Familienbudget und das inländische Potential an Fachkräften eben auch wirklich genutzt werden.
Höhere Steuerabzüge für Kinderbetreuungskosten können hier ganz konkret Abhilfe schaffen.
Der Rat hat vorhin für die Autofahrer geguckt beim Fahrkostenabzug, es wäre ein schlimmes, unverständliches Zeichen gewesen, wenn der gleiche Rat bei den Familien nun „gittig“ gewesen wäre, denn für einen höheren kt. Kinderbetreuungssteuerabzug sprechen, wie oben bereits erwähnt, sehr viele sachliche Gründe!
Ein familienpolitischer Lichtblick- ausnahmsweise.

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