Die neue Steuer im Billag-Mantel

Stellt sich die Frage, ob wir den Wert der SRG Sendungen im Bereich von CHF 462.40 oder neu CHF 400.-- als angemessen empfinden.

Die SRG SSF ist keine öffentlich-rechtliche Anstalt ist, wie z.B. in Deutschland oder Österreich, sondern ein privatrechtlich organisierter Verein, dem vom Schweizer Bundesrat ein gesetzlicher Sendeauftrag erteilt worden ist.

In Deutschland beträgt die vergleichbare Gebühr CHF 231.-- pro Jahr.
Mit dieser Gebühr werden 12 Radio und Fernsehstationen unterhalten (stand 2013).

In Österreich kostet die Gebühr CHF 315.-- pro Jahr.
Damit werden 9 Radio und Fernsehsender unterhalten.

Die SRG SSR und ihre Unternehmenseinheiten produzieren 18 Radio- und 8 Fernsehprogramme für 4 Sprachregionen. Demnach 26 Programme.

Zu den Hauptsendezeiten wird seitens der SRG SSF störend viel Werbung eingeblendet, während ab 20:00 die ARD und ZDF auf Werbung verzichten.

CHF 400.-- pro Jahr ist viel Geld für offensichtlich wenig Akzeptanz. Die Gebühr soll neu ohne Rücksicht auf die Einkommensverhältnisse eines Haushalts erhoben werden. Demnach unsozial und möglicherweise verstösst diese Steuer gegen die Bestimmungen in der Bundesverfassung. -Ausser eben, das Volk legt zu diesem Unsinn ein JA in die Urne-.

Alternativ empfehle ich diese Rundfunkgebühren ersatzlos zu streichen und den Rundfunk dem Wettbewerb preiszugeben. Die Bereitschaft für spezielle Sendungen separat zu bezahlen ist erwiesenermassen da, werden doch schon heute etliche Sendungen gegen Entgelt freigeschaltet.

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