Die Macht der Spinne

Unscheinba​​r verharrt sie
in der dunkeln Ecke ihres Netzes
bewachend
wa​s ihr Hort und Kräfte Quell.
Regungslos und während Stunden
Geduld und Neugier sind ihr Gesell'.

Scheinba​​​r schlafend
wacht die Spinne
über ihr undurchgdringliches Gespann.
Aufmerksam äugend
was sich verfanget
was ihr Opfer irgendwann.

Alt und älter wird die Spinne
die Beine wachsen
auch ihr Rumpf.
Und immer noch
als ob's ihr von Natur gegeben
sind Beharrlichkeit und Ruh' ihr Trumpf.

Aus: Die Hand des 'dunklen Chüng'

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