Studie belegt: Nur 1,5 Prozent aller Steuerpflichtigen im Kanton Bern wären von der Steuer tangiert! 105 Millionen würden Dank E. in die Staatskasse fliessen!

Eine Erbschaftssteuerreform schafft den Ausgleich zu mehr Verteilungsgerechtigkeit- denn erben ist keine Leistung, sondern Glück!

Sehr aufschlussreicher und brisanter Zeitungsbeitrag (Bernerzeitung vom 22.5.2015) -->

http://blog.bernerzeitung.ch/datenblog/index.php/8754/so-viel-geld-wuerde-die-erbschaftssteuer-in-die-kasse-spuelen

Oliver Hümbelin (Berner Fachhochschule) und Rudolf Farys (Universität Bern) können glasklar am Bsp. des Kantons Bern aufzeigen und belegen, wie der Wohlstand verteilt ist, wie viel vererbt wurde, wer von einer nationalen Erbschaftssteuer betroffen wäre und welche Steuersummen generiert würden.

Die Resultate der Studie:
◾Die Vermögen sind sehr ungleich verteilt: Die reichsten 20 Prozent besitzen zusammen jeweils an die 90 Prozent der jeweiligen Vermögenswerte, während die mittleren Gruppen verhältnismässig wenig besitzen und die ärmste Gruppe sogar beträchtliche Schulden aufweist.
◾Entsprechend der Ungleichverteilung der Vermögen wären von der Erbschaftssteuerinitiative verhältnismässig wenige Personen betroffen. 2012 verfügten 1,5 Prozent aller Steuerpflichtigen in Bern über ein Reinvermögen von mehr als 2 Millionen Franken und wären von der Steuer tangiert. Das maximale Betriebsvermögen liegt bei 43,3 Millionen Franken. Kein Betrieb käme demnach über der Grenze von 50 Millionen zu liegen, welche die Initiative für die Besteuerung vorsieht. Gesamtschweizerisch wären von der Erbschaftssteuer gut 100’000 Steuerpflichtige betroffen.
◾Generierbare Steuersummen: In Bern würden im Schnitt jährlich an die 105 Millionen in die Staatskassen gespült.

Fazit: 98,5 % sollten demnach wissen, wie sie stimmen sollten...
Ja zur Erbschaftssteuer!

264 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.

1 weiterer Kommentar
12 weitere Kommentare
4 weitere Kommentare
20 weitere Kommentare
16 weitere Kommentare

Mehr zum Thema «Steuern»

zurück zum Seitenanfang