Sparmöglichkeiten bei Krankenkassen und Verwaltung

Es wurde von einem findigen Kopf (oder „Gremium“) entschieden, dass der Pauschalabzug von CHF 200.00 seitens Ausgleichskasse (Kanton) direkt den Krankenkassen übermittelt werden soll. Entsprechend wurden die Verfügungen verschickt und der Abzug des Pauschalabzuges erfolgte. Das heisst, betroffene EL-Bezüger erhalten ab 01.01.15 CHF 200.00 weniger. Soweit so gut. Es ist nachvollziehbar.

Problematischer ist, wenn die Krankenkasse die Übermittlung des Pauschaltbetrages seitens Kanton nicht erhält und die Prämienverbilligungen nicht korrekt eingetragen sind. Technische Probleme können vorkommen. Doch wenn es sich Monat für Monat hinauszögert, wird dies mal unglaubwürdig.

Die Krankenkassen wollen die komplette Prämie – also den Pauschalbetrag auch. Diesen können EL-Bezüger nicht vorschiessen (ist ja auch nicht deren Problem, denn der Schuldner ist der Kanton –Weisung, Gesetz, Geldabzug). Rechnungen und Mahnungen werden trotzdem verschickt. Es sei denn, es wird ein Mahnstopp von der Krankenkasse gesetzt. Die Frage nach der Leistungsdeckung stellt sich auch, wenn die Prämie nicht vollständig bezahlt ist -> hier sind Kanton und Krankenkasse in Pflicht, dass die Übermittlung und der Übergang klappen!

Betroffene und deren Angehörige sind entsprechend genervt, Ämter und Krankenkasse an ihrem Tagesgeschäft behindert. Hier sehe ich unter anderem Sparpotenzial bei Krankenkassen und Verwaltungen.

2 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Sozialversicherungen»

zurück zum Seitenanfang
  • Copyright © Politnetz AG 2009–2017
  • Impressum
Release: production