Politik muss zurück an den Ässtisch!

Tiefe Wahlbeteiligung und wenig politische Partizipation bei unserer Jugend: Vermehrt werden Massnahmen wie Stimmrechtsalter 16 oder Wahlpflicht diskutiert, damit das Engagement unserer Jugend im politischen System erhöht wird. Ich fordere: Diskussionen zu Hause am #Ässtisch hilft den Jungen die Politik zu verstehen und den Sinn für das Wählen und Abstimmen zu erkennen.

Wer kennt es nicht: Am #Ässtisch zu Hause werden die wahren politischen Gespräche geführt. Offen und ohne Scheuklappen wird kontrovers diskutiert, debattiert und aufgeklärt. Die Eltern nehmen dabei eine wichtige Vorbildsfunktion ein, um das politische Interesse ihrer Kinder zu wecken und zu fördern. Gemeinsame Diskussionen in der Familie über politische und gesellschaftliche Themen verhelfen den Kindern sich zu mündigen Bürgern zu entwickeln. Der Staatskundeunterricht in der Schule stellt dabei sicher, dass sich die Kinder und Jugendlichen Faktenwissen erwerben können.

Dank der politischen Gesprächskultur am Familientisch erwachte mein Interesse für die Politik. Bereits in frühen Jahren lernte ich zuzuhören, nachzufragen, Zusammenhänge zu verstehen und zu argumentieren. Diese Fähigkeiten nütze ich nun in meinen politischen Mandaten.

Wenn wir unsere Pfeiler des Milizsystems aufrechterhalten wollen, müssen wir die Chancen der politischen Beteiligung unseren Jugendlichen bereits früh aufzeigen und sie zu motivieren. Politische Erziehung liegt in der Verantwortung der Eltern und ist ein wichtiger Baustein für die Steigerung der politischen Partizipation unserer Jugend. Mit dem #Ässtisch werde ich in meinen Nationalrat-Wahlkampf ziehen. Denn es ist eine Einladung zum Dialog und hilft, gemeinsam Lösungen zu finden.

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