Was ist "humanitäre Tradition"?

Ich darf daran erinnern, dass diejenigen die heute kritisch mit sich selbst ins Gericht gehen, vor allem die SP, Grünen und CVP, die im Parlament gesessen sind und in ihrer ganzen erschütternden Naivität diese Entwicklungen des „Arabischen Frühlings“ begrüsst haben, wo eine Europäische Union Hand in Hand mit den Amerikanern einmal mehr versucht haben, der ganzen Welt ihre Vorstellung von Demokratie und Freiheit aufzudrücken und das was herausgekommen ist vom Nahen Osten bis Nordafrika – das sehen wir ja jetzt. Überall dort wo man ausgezogen ist um die Demokratie zu implementieren, das war ja die offizielle Vorgabe, dort wütet heute die ISIS besonders wild! Das muss man auch mal offen aussprechen dürfen, ob da die politische Weitsicht wirklich so ausgeprägt ist wie es sich die SP, die Grünen und die CVP für sich in Anspruch nehmen?

Liebe Leser, es ist schon so, das Sterben im Mittelmeer das lässt niemanden kalt und niemanden unberührt – und dieses Sterben macht betroffen und muss auch beendet werden. Da sind sich sicher alle Parlamentarier – weite Teile der Bevölkerung einig. Doch dann hat es sich schon mit der Einigkeit. Die Frage muss doch sein, wie man das macht und was die adäquaten Mittel sind? Mich macht etwas ganz anderes betroffen. Die hier offensichtlich an den Tag gelegte Naivität der genannten politischen Akteure. Das ist das was mich betroffen macht und macht mich manchmal auch wütend. Ich bin nicht der Meinung, dass die illegale Zuwanderung zu dulden ist und massenhafter Asylbetrug in irgendeiner Form toleriert werden muss oder noch schlimmer, salonfähig gemacht werden soll. Genau darum geht es nämlich! Illegale Zuwanderung! Wir müssen die Dinge schon beim Namen nennen! Das ist das Phänomen, mit dem wir es in ganz ganz weiten Teilen zu tun haben und mit dem wir tagtäglich über Fernsehbilder konfrontiert werden. Ich weiss, einige hören das nicht gerne. Es ist jedem aussenstehenden Beobachter schon klar wenn man sich mal genauer anschaut wie die Debatte verläuft. Die Linken, die Grünen, die CVP kümmern sich um die Rechte aller auf diesem Globus, die in die Europäische Union kommen wollen und ausgerechnet die Schweiz als Zielland aussuchen. Um diese Rechte kümmern sich die Politiker. Schauen Sie sich doch mal die Geschichten an, die diese Flüchtlinge erzählen in all den Betroffenheitssendungen und Schicksalszeitungsberichten die man lobbygerecht mit Zutun der Hilfswerke arrangiert? Dort ist ja keine Rede von Asyl und „wir sind an Leib und Leben betroffen“, „wenn sich die Zustände in meinem Heimatland wieder bessern, sind wir die Ersten, die zurückgehen wollen um beim wichtigen Wiederaufbau zu helfen“. Nein – die wollen alle bleiben! Die wollen alle am Wohlstand profitieren! Das ist legitim! Aber ich werde was anderes sagen, was genauso legitim ist und da sind eben viele andere Bürgerinnen und Bürger, die sich für zuständig erklären wollen: Es ist nämlich auch legitim einmal über die Rechte zu reden die Schweizerinnen und Schweizer erbracht haben wollen! Über die, die dieses Land als Heimat haben und auch sehr gerne helfen ohne die Probleme der ganzen Welt hierher importieren zu wollen. Vielleicht müsste man den Leidensdruck etwas dämpfen und die Asylzentren dorthin bauen, wo die Hochburgen der Grünen und der SP sind – in die Städte!

Wer vertritt eigentlich diejenigen, die nicht wollen, dass so viele Asylbewerber in die Schweiz kommen? Diejenigen, denen ein schlechtes Gewissen, ein schweres Herz gemacht werden, weil man alles miteinander vermischt. Da werden plötzlich illegale Einwanderungsströme zu Flüchtlingswellen. Wenn das nicht eindrücklich genug ist, dann sind es keine Flüchtlingswellen, dann sind es plötzlich Kriegsflüchtlinge und damit es nicht so abstrakt wird, kommen sie alle aus Syrien! Und ist der Schweizer und die Schweizerin immer noch nicht weichgekocht, dann sind die Kriegsflüchtlinge natürlich zusammengesetzt aus Frauen und Kindern. So funktioniert diese Spirale der Manipulation! Es gibt aber einen Aspekt der dazwischenkommt: Die Nachrichtenbilder haben die linke Politik und die zig Hilfswerke noch nicht unter Kontrolle. Ich habe mir jetzt einige Bilder angeschaut was diese Bootsbesatzungen betrifft. Also eines muss ich schon sagen: VIELE Frauen und VIELE Kinder habe ich auf diesen Booten nicht gesehen! Und die Flüchtlinge die in Lampedusa stranden kommen aus Syrien? Ist mir jetzt nicht ganz klar. Ich dachte eher, diese Flüchtlinge aus Lampedusa stammen irgendwo aus dem zentralafrikanischen Kontinent! Man spricht aber bei uns plötzlich nur noch von Syrien! Unsere Regierung vernebelt doch alles, um den Schweizerinnen und Schweizern ein möglichst schlechtes Gewissen zu machen. Und Frau Sommaruga fordert Quoten innerhalb der EU dabei erreichen wir nicht einmal Quoten im eigenen Land. – Was angesichts dieser Tatsache beweist, dass der Bundesrat, wie bei vielen anderen Dingen, überfordert ist. Und wer definiert den Ausdruck „humanitäre Tradition“? Was ist das?

Deshalb gibt es eine einzige Lösung: NO WAY! Wie es die Australier machen. Dann können wir über die Reden, die wirklich Hilfe suchen in unserem Land. Die kommen nämlich immer unter die Räder, in diesen Massenbewegungen – das ist ja das Problem! Dort wo Menschen wegen ihrer Ethnie oder wegen Krieg verfolgt sind müssen wir ansetzen und zwar in ihrer Nähe! Es ist günstiger und ermöglicht es den Menschen nach Ende der Konflikte auch wieder dorthin zurückzukehren, wo sie doch dringend gebraucht werden und wo es ihnen innigstes Anliegen sein müsste, auch ihren Beitrag zur Stärkung und Wiederaufbau ihrer Gesellschaft zu leisten. Aufhören über Quoten der Verteilung zu sprechen. Sprechen wir über Saudi Arabien, über Katar. Diese Länder sitzen nicht auf Schulden wie die EU sondern haben Milliarden an Guthaben und können das locker bezahlen – aber da hört eben diese sogenannte „islamische Solidarität“ auf. – Die wissen schon warum!

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