Eingriff ins Erbgut von Embryonen, Niemand dürfte, Alle aber möchten, und Jede|r fände eine gute Ausrede dafür, weshalb es, persönlich, trotzdem erfoderlich ist

Erst kürzlich hätten Forscher vor dem ethisch bedenklichen Schritt, in das Erbgut menschlicher Embryonen einzugreifen, gewarnt. Doch sei er zu diesem Zeitpunkt schon erfolgt....

gelesen hier:

http://www.nzz.ch/wissenschaft/eingriff-ins-erbgut-von-embryonen-1.18528726

Meine hier widerholte Meinung dazu:

Rein technisch spielt es absolut keine Rolle, ob, und was die Politik, oder wer auch immer, dazu meint, das Rennen um den Menschen V.2.0 hat längst schon begonnen. Und wer zuvorderst mitrennt, wird nicht nur in die Geschichte der Menschheit, so wie ein Albert Einstein, eingehen, sondern auch noch zum wichtigsten Lieferanten der neuen Milliarden-Technologie werden.

Und niemand, aber auch gar niemand, wird sich um Ethik kümmern, oder Anderes, aus früheren Zeiten, als Menschen noch glaubten, der Mensch sei gott-gemacht, und grundsätzlich gut. Es sind alles Hirngespinste, der Gutmenschen, Heiligenanbeter, und Träumer, und kein Einziger davon würde es nicht tun, ginge es darum, die eigene Brut für die Zukunft zu 'rüsten'.

Man sollte das Thema versachlichen, und mit dem Gesäusel aufhören. Es verzögert nur das eigene Engagement, der Industrie, im eigenen Land, und verschafft so Anderen den Vorteil, zu den Ersten zu gehören, die in der Lage sind, das Flickwerk Mensch, mit all seinen genetischen Irritationen, endlich zu vollwertigen, brauchbaren Individuen zu machen.

Auch wenn es halt dann, irgendwann, deshalb wohl weniger Job's in sozialen Institutionen brauchen wird. Kein Problem, es wird sowieso WENIGER Menschen brauchen, in Zukunft, die (noch) arbeiten. Wer JETZT schon Milliardär ist, muss es ja auch im 500 Jahren noch nicht. Arbeiten. Zumindest, wenn es demnächst gelingt, das Sterbeproblem erfolgreich auf viel später zu verschieben...

Es wird eine schönerer, und sauberere Welt sein, im 22.Jahrhundert. Mit viel weniger Personal, und wieder viel mehr Freiheit für Alle Anderen. Auch ohne eine zweite Gotthard-Röhre, und einer vierten Spur.

Wer genug Geld hat, darf sich jetzt schon darauf freuen. Und die Anderen beissen, auch wie immer schon, dann halt die Hunde. Ich wollte, ich dürfte es noch miterleben...

Nicht, weil ich so alt werden will, aber weil es geil wäre, Denen das vorzuspielen, auf Yourtube, was sie zwanzig, dreissig Jahre vorher, zum Thema, doch einmal so laut in der Gegend rum brüllten, im Brustton der Ueberzeugung.

Wie beim Schlangengift im Kopf, beim Silikon, überall dort, wo's geiler macht, bei der Fress- und allen anderen Süchten, bei den Abtreibungen, und überall dort, wo's halt etwas länger braucht, um etwas erwachsener zu werden.

Es wird auch hier genau das gleiche Spiel abgehen. Was mir etwas zu Denken gibt, ist ist Frage, ob man, eventual-vorsätzlich, die Gesundheit, und die Art, wie die Nachkommenschaft überleben muss, wirklich weniger hoch bewertet, als das eigene Recht, darüber zu entscheiden, einem Kind ein Leben zu schenken, mit dem Wissen, dass es den Anforderungen nicht gewachsen sein wird, ohne fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wenn so etwas Mutter- und Vater-Liebe sein soll, oder gar mit Gott etwas zu tun haben soll, dann weiss ich nicht, was Menschlichkeit und Liebe sein soll.

Der Staat hat auch die Aufgabe, das Leben werdender Kinder zu schützen. Das gesunde Leben, ohne Behinderung, die man, offenbar, bereits zu erkennen in der Lage ist, bevor das Kind mit seinem EIGENEN, echten Leben beginnt.

Wenn Gott dem Menschen die Gabe gab, es in dieser Weise zu beeinflussen, sollten wir diese Gabe mit Dankbarkeit annehmen, und nicht dergleichen tun, als käme sie vom Teufel.

Im Jahre 2015 ! Nach Christi Geburt !

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