Die Entscheidung zwischen Kapitalismus und Klima

Auf 700 Buchseiten beschreibt Naomi Klein die Krise rund um den weltweiten Klimawandel. Sie scheint die Komplexität der Krise erfasst zu haben, berichtet unter anderem von der Ölsandförderung in ihrem Heimatsland und davon, dass Politik und Ölindustrie immer mehr verschmelzen: "Die Regierungen gehen mit den Ölkonzernen ins Bett"

Das klingt nach einem höchst lesenswerten Buch! Ich hoffe, darin sind auch Lösungsansätze beschrieben, die aus ihrem Rundumschlag an Kritik folgen.

Für mich ist klar: Entweder müssen wir dem Klima konsequent einen Geldwert geben oder wir müssen etwas am System ändern, bei dem alles an seinem Geldwert gemessen wird.
So lange wir nicht dafür sorgen, dass die Umwelt im Parlamtent eine viel stärkere Lobby bekommt, werden dort die Entscheiden, die von viel zu günstigen fossielen Energieen profitieren. Das sind nicht nur die Ölförderkonzerne, praktisch alle Industriezweige brauchen nicht erneuerbare Energieen und zahlen nur ungern mehr.

Die Flora und Fauna der Erde hat auch schon ohne den Kapitalisumus überlebt, aber ohne die Natur wird sie es nie können. Für mich ist deshalb klar, das der Erhalt der Natur höchste Priorität hat!

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