SP-Ständerätin Pascale Bruderer und die Erbschaftssteuer-Initiative

SP-Ständerätin Pascale Bruderer biedert sich den bürgerlichen Parteien an, wenn sie aus föderalistischen Gründen die Erbschaftssteuer-Initiative ablehnt (Schweiz am Sonntag vom 15. März 2015, Seite 6). Wenn nach der Annahme der Erbschaftssteuer-Initiative 1 Mia CHF den Kantonen zuflösse, würde das für den Kanton Aargau rund 100 Mio CHF ausmachen. Das sind mehr als die heutigen Einnahmen von rund 30 Mio CHF aus der kantonalen Erbschaftssteuer. Bei einer solchen Differenz wäre es mir als Ständerätin wurst, wenn damit die Verlagerung der Steuerhoheit bei der Erbschaftssteuer an den Bund verbunden wäre. Man merke sich solche Anbiederungen bei den nächsten Wahlen im Herbst.

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