Die CVP Marketinghülle Familienpolitik

Die CVP versucht sich wieder einmal in ihrer selbsternannten Kernkompetenz, der Familienpolitik. Man nehme eine Giesskanne, schütte flächendeckend ein bisschen Wasser auf dem Boden und hoffe, dass etwas zu wachsen beginnt. Die Kanne berücksichtigt dabei aber nicht, ob die Flächen bereits genug gewässert sind oder noch mehr Wasser benötigen würden.

Ein Gärtner, welcher so arbeitet, hat ein Problem mit der Menge seiner Ernte. Die CVP aber verpackt die Giesskanne in eine schöne Hülle namens Familienpolitik und verkauft diese Initiative als gut für die Familie. Dass dabei vor allem bereits einkommensstarke Familien von steuerbefreiten Kinder- und Ausbildungszulagen profitieren und die einkommensschwachen praktisch leer ausgehen, passt nicht in die schöne Marketinghülle der CVP. Wie die Steuerausfälle von mindestens einer Milliarde auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene kompensiert werden sollen, auch dazu schweigt sich die CVP aus.

Wer redet schon gerne über Sparpakete. Dies würde ähnlich klingen wie Familien stärken, Bildung schwächen und Steuern erhöhen. Irgendwie unpassend, darum lässt die CVP diese unschönen Szenarien einfach mal weg. Diese Wahrheit aber tritt dem ins Auge, der eben hinter die schöne Marketinghülle der CVP Familienpolitik schaut.

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