Eklatantes Missmanagement: SRG Geldverschwender – wie aus einer anderen Welt

Bevölkerung und Wirtschaft in der Schweiz stehen vor schwierigen Zeiten. Durch die Aufhebung des Euro-Mindestkurses geraten viele Unternehmen unter grossen Druck. Arbeitsplätze sind in Gefahr. Der Wohlstand wird bedroht. In dieser Zeit dürfen der Bevölkerung nicht noch mehr Belastungen aufgebürdet werden. Im kompletten Widerspruch zu dieser ernsten Situation kommen am 14. Juni 2015 zwei Vorlagen vors Volk, die beide neue Steuern einführen wollen. Zwei Vorlagen, die Familien und KMU nochmals zusätzlich zur Kasse bitten wollen. Die Initiative für eine nationale Erbschaftssteuer und die neue Billag-Mediensteuer.

Management-Fehlentscheide auf Kosten der Steuerzahler
Wer zu lange über zu viel Geld verfügt hat, das er nicht selber verdienen musste, verliert den Bezug zur Realität. Das ist definitiv der Fall mit den SRG-TV-Bossen. Mit 1.6 Milliarden Franken verfügt die SRG heute über ein extrem grosses Budget. Dieses soll mit der neuen Billag-Mediensteuer künftig noch weiter aufgeblasen werden. Sämtliche Privathaushalte und Unternehmen sollen die neue Steuer bezahlen, selbst dann, wenn diese die Programme weder empfangen noch konsumieren können.

Gleichzeitig werfen die SRG-Bosse mit beiden Händen Steuergelder aus dem Fenster. Jüngstes Beispiel ist der Fehlentscheid von SRG-Boss de Weck, allen ausländischen Lieferanten freiwillig für das ganze Jahr 2015 einen Euro-Wechselkurs von 1.20 Franken zu garantieren. Damit akzeptieren sie auf Kosten der Steuerzahler Zusatzkosten von 15 bis 20 Prozent. Sie verschleudern Steuergelder im grossen Stil, ohne dass die zahlende Bevölkerung den geringsten Mehrwert hätte. Für Sendungen wie „Grey’s Anatomy“ zahlt die SRG massiv mehr Geld als private Fernsehstationen. Den Staatssender scheint es nicht zu kümmern. Anstatt sich um Effizienz und die Verbreitung schlanker aber qualitativ hochwertiger Informationen zu bemühen, will man über die neue Billag-Mediensteuer nur noch mehr zulangen und die Bevölkerung abzocken.

1000 Franken pro Haushalt und Monat in wenigen Jahren Realität
Mit der neuen Billag-Mediensteuer lassen sich Bundesrat und die TV-Bosse einen Freipass geben, die Steuern unbeschränkt zu erhöhen, ohne dass das Volk noch etwas zu sagen hätte. In den letzten 20 Jahren sind die Gebühren um 64 Prozent gestiegen. Zusätzlich will die SRG massiv in eigens für das Web produzierte Sendungen investieren und den Anteil an teuren Eigenproduktionen vervielfachen.

Das kostet enorm viel Geld. Mit dieser Entwicklung ist in wenigen Jahren ein Billag-Steuer von 1000 Franken für alle Realität. Und das in einer Zeit, in der sich Bevölkerung und Wirtschaft darauf vorbe-reiten muss, den Gürtel enger zu schnallen. Bereits die heutigen Gebühren von 400 Franken sind im europäischen Vergleich ein rekordhoher Maximalwert und für eine Mehrheit der Haushalte eine zu grosse Belastung. Mit der neuen Billag-Mediensteuer werden alle noch viel mehr abgezockt.

Alleine die Zunahme der Bevölkerung in den letzten Jahren spülte der SRG automatisch zusätzliche Millionen in die Kassen. Und trotzdem steigen die Gebühren stetig an. Das darf nicht sein. Der Weg um dies zu ändern ist ein Nein zur neuen Billag-Mediensteuer am 14. Juni 2015.

Weiterführende Informationen:
Medienmitteilung sgv „SRG verschleudert Steuergelder“ 05.02.2015

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