Parteienforum im Zugerbieter: Umgang mit Lichtemissionen (August 2014)

Bei der Betrachtung von Satellitenbilder der Erde wird klar, mit unserem künstlichen Licht verweigern wir der Nacht die ihr zustehende Dunkelheit. Dies hat weitreichende Folgen für die Umwelt und die Natur. Dank den stetigen Bemühungen in den letzten Jahren, die Lichtemissionen zu reduzieren, beteiligt sich die Baarer Gemeinde an diesem Bild vergleichsweise eher mit einem Schimmern statt mit grellem Schein.

Unnötige Lichtquellen wurden entfernt und vermehrt wird auf intelligente Beleuchtungssysteme gesetzt. So auch beim Veloweg zwischen Baar und Inwil, wo nun sinnvollerweise nur dann Licht brennt, wenn der Weg auch befahren oder begangen wird.

Die Experten der Baarer Gemeinde seien aufgefordert, weiterhin Orte zu eruieren, wo solch intelligente und effiziente Lichtsysteme angebracht sind. Die Sicherheit der Strassenbenutzer soll aber stets gewährleistet sein. Auch Überlegungen zu einer dezentralen Energieversorgung der öffentlichen Beleuchtungen, sind überaus wünschenswert. So könnten beispielsweise Strassenlaternen mit eigenen Solarpanels ausgestattet werden.

Schliesslich müssen sich aber auch die Privaten, seien es Haushalte oder Unternehmen, zu einer konsequent emmissionsarmen und effizienten Beleuchtungspolitik bekennen.

Kevin Andermatt, glp Kanton Zug

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