Die paranoide und islamophobe Pegida

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-in-dresden-polizei-verbietet-alle-kundgebungen-a-1013593.html

Die Polizei untersagte die nächste Pegida-Kundgebung, da eine akute Terrorgefahr bestünde.

Der Spiegel schreibt:

Diese Einschätzung beruhe auf Informationen des Bundes- und des Landeskriminalamtes. Demnach wurden Attentäter aufgerufen, sich unter die Pegida-Demonstranten zu mischen, um zeitnah einen Mord an einer Person aus dem Organisationsteam der Anti-Islam-Bewegung zu verüben. Dieser Aufruf ähnele einem über einen Twitter-Account gesendeten Tweet, in dem auf Arabisch die Pegida-Demonstration als "Feindin des Islam" bezeichnet werde, heißt es in der Verfügung der Polizei.

Der bekannte Islamwissenschaftler und Islamkritiker Hamed Abdel-Samad veröffentlichte folgendes Statement auf Facebook:

"Es war einmal eine Gruppe von Menschen, die jede Woche gegen die islamische Gefahr demonstrierte. Alle Würdenträger des Landes fielen über sie her. Man nannte sie paranoid, kleinbürgerlich, islamophob, Mischpoke, eine Schande für Deutschland. Die Kirche ließ das Licht aus, die Politiker warnten die menschen davor, mitzulaufen. Wenige Wochen später untersagt die Polizei dieser Gruppe alle Demos. Und warum? Weil es konkrete Hinweise dafür gibt, dass Islamisten diese Gruppe in die Luft jagen wollen!
Ich sage nur: Lob der Paranoia!"

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