Strategiewechsel bei der Energiewende gefordert

Die Energiestrategie 2050 ist komplex und birgt je nach Ausgestaltung erhebliche Risiken. Staatliche Fördertöpfe führen zu Ineffizienz und zu neuen Abhängigkeiten, das Subventionsmenü ist Gift.

Die Energiewende soll auf wirtschaftlichem Weg erfolgen. Durch Zielvorgaben für den einzelnen Stromverbraucher soll der Ersatz der Kernkraft und von fossilen Energieträgern durch neue erneuerbare Stromproduktionsanlagen im Inland realisiert werden. Die Stromkonsumenten werden dadurch massiv günstiger fahren.

Mit 1.1 Rappen pro Kilowattstunde Mehrkosten kann sich ein Durchschnittshaushalt (3‘000 kWh) bereits heute zu 100% erneuerbar mit Strom versorgen (90% Grosswasserkraft, 8% Photovoltaik, 1% Wind und 1% Biomasse) und hat seine persönliche Energiewende 35 Jahre früher vollzogen. Die Mehrkosten liegen demnach bei 33 Franken pro Jahr für einen Durchschnittshaushalt.

Demgegenüber wird die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) den Strom um bis zu 2,3 Rappen pro Kilowattstunde teurer machen, so will es der Nationalrat. Nur wenige Anlagenbetreiber mit Zugang zum staatlichen Fördertopf profitieren, während viele Unternehmen und vor allem private Haushalte die Zeche bezahlen müssen. Das ist ungerecht!

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