Von Menschen auf dem Mond - RASA

Sie haben die Wahl!
Entweder stimmen Sie gegen die SVP Masseneinwanderungsinitiative, oder die Abstimmung wird so oft wiederholt bis Sie es tun.
So oder so ähnlich ist das Demokratieverständnis einer neuen Gruppierung Namens RASA. Was klingt wie eine Geschlechtskrankheit ist in Wirklichkeit eine Ansammlung von Clowns (Dimitri), Professoren, Gewerkschaftlern und anderen Überlebenskünstlern. Für die nötige Finanzmassenfreundlichkeit, haben die sonst so zahlreichen Antikapitalisten in diesem Gremium gesorgt.
Hansjörg Wyss, seines Zeichens Milliardär, liess sich einspannen um die Propaganda und Polemik der Demokratieverdreher zu finanzieren.
Das kaum einer bei RASA zum arbeitenden Volk gehört, versteht sich von selbst. Wohlverstanden, die direkte Demokratie lebt von Menschen die sich für oder gegen etwas einsetzen und eine Initiative oder ein Referendum zu lancieren, ist das gute Recht von uns allen. Nur noch im selben Jahr einer Abstimmungsniederlage, gleich wieder die Gegeninitiative zu starten, ist ein Schweizer Novum.
Es zeugt von schlechtem Sportsgeist und vom mangelndem Respekt gegenüber der Volksmehrheit. Ich möchte sogar sagen es ist zutiefst Unschweizerisch, ein derbes Missachten unseres demokratischen Entscheides.
Dass es knapp war ist kein Argument.
Dann müssten noch viele Abstimmungen die einem nicht passen wiederholt werden. Zudem wurde das Ständemehr mit 17 Kantonen locker erreicht.
Hier geht es um ein anderes Motiv.
Der Bürger soll gefälligst arbeiten, Steuern zahlen und die Klappe halten.
Denn die Tragweite solcher Abstimmungen kann er nicht selber beurteilen, so offenbar das Credo dieser elitären Gruppe von Einfaltspinseln.
Die RASA wünsche ich zu ihren Namensvettern, der NASA. Die können sie getrost auf den Mond schiessen.

Christian Eiholzer

Küssnacht

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