Ja für den Gegenvorschlag zur Volksinitiative für kleinere Schulklassen

Am 30. November können die Stimmberechtigten des Kantons Zürich über die Klasssengrössen-Initiatve der EVP abstimmen. Das Ziel der Initiative ist es, die Klassengrösse auf 20 SchülerInnen
in allen Schulstufen zu begrenzen.
Eine Annahme der Klassengrösse- Initiative würde jährliche Ausgaben von 120 Millionen Franken bedeuten, da 1300 LehrerInnen eingestellt und Schulhäuser erweitert werden müssten. Der Kanton müsste 20 Prozent übernehmen, 80 Prozent die Gemeinden.

Finanzielle Situation

Der Kanton Zürich steht finanziel nicht gut da. Das Budget 2015 wird ein Defizit von 190 Millionen Franken haben und der Kantonsrat will deswegen 100 Millionen Franken einsparen.
In diesen Zeiten würde die Initiative eine grosse Belastung für die Kantonsfinanzen darstellen.

Gegenvorschlag

Aus diesem Grund hat der Kantonsrat am 30. Juni 2014 einen Gegenvorschlag zur Volksinitiative für kleinere Schulklassen beschlossen.
Bereits heute arbeiten 160 Lehrpersonen im Reserveteam, der Gegenvorschlag möchte 100 weitere LehrerInnen einstellen.

Diese Lehrerstellen werden in den Klassen eingesetzt, die viele
unterschiedliche Schüler und Schülerinnen aufweisen. Da heute die Sonderklassen abgeschafft sind, kümmern sich die zusätzlichen Pädagogen um diese und dies führt dazu, dass die übrige Klasse weniger abgelenkt wird und so die Qualität der Schule wieder steigt. Zudem könnten in Zukunft mehr Klassen für gewisse Fächer wie Französisch und Deutsch in Halbklassen aufgeteilt werden, um damit den Lehrstoff besser übermitteln zu können.

Mit 15 Milionen pro Jahr ist der Gegenvorschlag eine gute Investition in die Qualität der Schule des Kanton Zürichs.

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