Der Vorteil einer Berufsarmee ist es, dass sich noch weniger Leute kritisch mit der Armee befassen, da sie so fast nichts mehr damit zu tun haben.

Wenn Entscheidungen zu Einsätzen der Armee für die meisten Stimmbürger keine persönlichen Konsequenzen mehr hat, erweitert das die Möglichkeit für militärische Aktionen, welche von einer Mehrheit sonst nicht mitgetragen würden.
Das einzige, was dann noch von demokratischen Prozessen gestört werden kann, ist die Höhe des Budget.
Inhaltlich fragwürdige Einsätze können zudem an private "Sicherheitsfirmen" ausgelagert werden, so dass auch Einsätze im Graubereich von kriminellen Handlungen planbar werden.
Für Politiker, die militärische "Lösungen" suchen sicher ein Erfolgsmodell.

So ärgerlich es ist, man sollte das Militär nicht den Politikern überlassen.
(Wer das Gefühl hat, während seiner Dienstzeit von der "Stahlhelm-Fraktion" überfahren worden zu sein, kann ja als Zeichen den letzten WK verweigern).
Ch.L. emeritierter Soldat, (Genietruppen). und Verweigerer des letzten WK's.

2 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Armee»

zurück zum Seitenanfang