Wilkommen in der Wirklichkeit

Hätte Deutschland, das eine viel grössere Bevölkerungszahl aufweist, im gleichen Verhältnis wie die Schweiz Immigranten aufzunehmen, entspräche das einem jährlichen Zuzug von 700'000 Menschen. Tatsächlich wuchs das Land zwischen 2002 und 2012 jedes Jahr um bloss durchschnittlich 100'000 Leute. Zwar erwarten die Statistiker für 2013 einen Rekord: über 400'000 Zuwanderer, was in der deutschen Presse bereits für nervöses Raunen gesorgt hat. Prozentual zur Gesamtbevölkerung aber ist das immer noch nur halb so viel wie in der Schweiz seit Jahren üblich. Wir Spinner sind allein.
von Markus Somm, Chefredaktor Basler Zeitung auf soaktuell.ch

Im Kommentar von Herrn Somm geht es um die Probleme mit Immigranten die direkt ins Sozialsystem driften. Und nun hat man also auch in Deutschland begriffen, das die Personenfreizügigkeit wohl doch nicht so das gelbe vom Ei ist.

Da das Problem auch in der Schweiz besteht und anhand der hohen Zahl an Immigranten sicherlich nicht kleiner wird, frage ich mich, wann der grosse Kollaps kommt. Kann es sein, dass versucht wird vollkommen unterschiedliche Systeme irgendwie unter einen Hut zu bringen? Das kann nicht funktionieren!

Markus Somm stellt am Ende seines Kommentars die Frage: "Was ziehen Sie vor?"
Sozialstaat oder Personenfreizügigkeit?

9 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Gesellschaft»

zurück zum Seitenanfang