freie schulen? von wegen! junge SVP ruft zum denunziantentum auf.

freie schulen! das war doch mal ein postulat der linken und fortschrittlichen kräfte in unserem land: zusammen einen schritt vorwärts tun, raus aus dem reduit, den kopf durchlüften und auf zu neuen ufern!
am wochenende hat die junge SVP versucht, sich des slogans zu bemächtigen - ein weiteres feld im kampf um definitionsmacht und deutungshoheit, um die herzen und köpfe der menschen. gerade im bereich schule und bildung toben schlachten: schweizer- statt hochdeutsch, pidgin statt französisch, separation statt integration, tagesschule light statt qualität, kostenüberwälzung und privatiserung.
während technokraten bundesordner mit papierfluten zum lehrplan 21 füllen, während linke sich gähnend von der bildungspolitik verabschieden, meldet sich die reaktion lautstark und mit üblen braunen methoden zu wort.
witzeln, auslachen, spotten, das ist immer eine gute erste reaktion (siehe hier). wir werden aber nicht darum herum kommen, als linke und gemeinsam auch mit bürgerlich-liberalen kräften diesen mit nazimethoden garnierten angriffen paroli zu bieten. nicht nur dagegen, sondern darüber hinaus: in dem wir uns der frage von form und inhalt von bildung auf allen stufen wieder kreativ bemächtigen - als bürgerInen, lehrerInnen und eltern in schulpflegen und elternräten, in professionellen gremien und vor, an und hinter der urne - und dabei auch in unserem alltag aktiv sind und kreativen und offenen lehrerInnen den rücken stärken. lassen wir von uns hören! # für freie schulen!
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