MwSt-Initiative vom 28. September 2014 Es wird falsch Berichtet macht euch selber ein Bild davon. Hier ist Neid gross geschrieben. Schaut den Unterschied an.

Neidisch über die Imbissstände?
Seit Jahren verfolge ich dieses Argument. Im Sonntagsblick vom November 2011 gibt man die Schuld der Landbeizen-sterben den Schnellimbissen und den Take-aways. Die Gastronomen dieser Geschäfte haben die Trendwende erblickt und gehen mit der Zeit. Sie arbeiten mehr Stunden mit weniger Personal. Kaufen und putzen selber. Nur so können sie die Verkaufszahlen niedrig halten. Sie bieten dem Gast nur das nötige Umfeld um sich während der Arbeitszeit zu ernähren. Der selbe Gast aber geht abends auch lieber in ein Restaurant um sich mit Kollegen zu treffen oder mit der Freundin gemütlich zu dinieren.
Was ist hier falsch?
Der Wirt eines Imbisses verkauft mehrheitlich Lebensmittel und alkoholfreie Getränke was einen MwSt-Satz von 2.4 % im Einkauf ausmachen. Darf nur 25 m2 zum bewirten nutzen, entweder nur für Innenbereich ohne Garten oder nur als Stand, bei Kälte und Hitze.
Der Wirt eines Hotels oder Restaurant aber verkauft mehrheitlich alkoholische Getränke in einem angenehmen Ambiente, das mit einem höheren Steuer-Satz versehen ist, sowie vermietet Zimmer und Service.
Die MwSt-Sätze sind in Ordnung. Die Wirte, sei es vom Imbissstand oder Restaurant können sich selber entscheiden für welchen Steuersatz sie sich anmelden müssen. Die Pauschalsteuer von 5.2 % ohne Rückvergütung oder die effektive Steuerabrechnung von 2.4% und 8% mit Rückvergütung.
So oder so, der Gast kann selber entscheiden, wo er hin geht, was für ein Budget ihm zur Verfügung steht.
Wollt ihr wirklich, dem Arbeitnehmer diese Chance, sich über Mittag preiswert zu Verpflegen wegnehmen?

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