SVP-Secondos zu Ecopop: "Nachahmung des Naziregimes"

Zeitungsartikel vom 18. August 2014, erschienen in den Medien des Kantons Solothurn:

Nils Fiechter, Präsident der JSVP Frutigen-Niedersimmental und Marco Giglio, Sekretär der JSVP des Kantons Solothurn, wollen die Ecopopinitiative aufgrund ihrer Extreme und Nähe an der Ideologie des Dritten Reiches versenken. Konkret ist für sie die Einmischung ins Ausland durch die Entwicklungshilfe (Regulierung), sowie die Willkür, eine Kindsplanung zu erzwingen, unmenschlich und unchristlich. Die Initiative sei zwar gut gemeint und spreche ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft an. Jedoch provoziere sie unweigerlich mehr Probleme, als sie lösen wolle. Ebenso kritisieren Giglio und Fiechter die Einschränkung der Zuwanderung mit Nennung einer festen Zahl in der Bundesverfassung. Eine 0.2%-Einwanderungsquote sei absolut unrealistisch. Die Lösung des Migrationsproblems besteht aus ihrer Sicht darin, die im Februar angenommene Masseneinwanderungsinitiative gemäss dem Volkswillen umzusetzen. Die Kontingente müssen variabel sein, sich dem Angebot und der Nachfrage der Wirtschaft anpassen. «Es ist der falsche Weg, für etwas einzustehen, das man eigentlich gar nicht verantworten kann.», so Fiechter. «Der Bundesrat muss unter Druck gesetzt werden, jedoch auf eine vernünftige Art und Weise.», fügt Giglio an. Für die Ablehnung der Volksinitiative «Stopp der Überbevölkerung» nehmen die beiden Jungpolitiker Ärgernis aus der eigenen Partei, welche demnächst die Parole fassen wird, in Kauf und gehen eine «unheilige Allianz» mit den Mitteparteien ein.

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