2 Milliarden Franken für Prämienerhöhungen und keine Wahlfreiheit? Nein zur Einheitskasse!

Es reicht, sich in anderen Staaten umzuschauen, wo die Einheitskrankenkasse bereits Teil der Verfassung ist. Das Ergebnis: Die Einheitskasse macht was sie will und die Kunden haben anders als im aktuellen Schweizer System nicht die Möglichkeit bei Unzufriedenheit simpel die Krankenkasse wechseln. Die gewerbliche Konkurrenz und der Wettbewerb zwischen den verschiedenen Krankenkassen sind dafür mitverantwortlich dass die Schweiz im internationalen Vergleich sehr gut abschneidet und die Kosten nicht zu hoch sind. Die Einheitskasse ist sich im Gegensatz zu herkömmlichen Krankenkassen des Fakts bewusst, dass die Kunden keine Wechseloption offen haben, deshalb muss sie auch nicht unbedingt auf die Zufriedenheit ihrer Kunden achten.
Ein Argument der Befürworter sind auch die permanenten, lästigen Werbeanrufe. Dieses Problem ist tatsächlich lösungsbedürftig, um gegen dieses vorzugehen ist es jedoch meiner Meinung nach ein - Entschuldigung für den Ausdruck - Blödsinn das ganze Krankensystem auf den Kopf zu stellen. Nationalrat der FDP Daniel Stolz hat bereits mittels Interpellation den Bundesrat aufgefordert gegen die Werbeanrufe systematisch vorzugehen und Kontrollen zu verschärfen um solche zu vermeiden.
Ich empfinde es als absurd mit 300 Millionen Franken Einsparungen bei einem Einheitskassensystem zu werben und dabei die 2 Milliarden Franken zu verschweigen, welche gemäss einer Studie für den Systemwechsel benötigt werden.
Weniger Staat, mehr Freiheit.
Nein zur Einheitskasse.

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