Finanzielle Wiederaufbauhilfe für Gaza?

Bisher hat die Schweiz regelmässig grosse Beträge als "humanitäre Hilfe" in den Gaza-Streifen überwiesen. Gerade eben, vor 3 Wochen, hat sie eine weitere ausserordentliche Hilfszahlung über 1 Million Franken überwiesen.

Die offizielle "Behörde" im Gaza ist die Hamas. Die Hamas ist ein Ableger der ägyptischen Muslimbrüder. Sie wird weltweit als Terrororganisation eingestuft. Seit über 10 Jahren verübt sie Terroranschläge auf (zivile) israelische Ziele. Alleine im derzeitigen Gaza-Konflikt (in den vergangenen drei Wochen) hat sie an die 3'500 Raketen auf zivile Ziele in Israel abgefeuert.

Hamas - Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Hamas

Die israelische Bodenoffensive hat aufgezeigt, dass die Hamas 10stellige Millionenbeträge in den Bau eines unterirdischen Tunnelsystems investiert hat. Ein System, das dazu dienen soll (und bereits dazu gedient hat), in Israel Terroranschläge zu verüben. Dieses Geld und das zum Bau benötigte Material hat sie der weitgehend der Not leidenden Bevölkerung im Gaza vorenthalten.

Zusätzlich hat sie mehrere UN-Einrichtungen (Schulen, Spitäler der UNRWA) als Waffenlager und Kommandoposten eingerichtet und damit diese Häuser, inklusive deren nichts-ahnenden Bewohner, zu militärischen Zielobjekten gemacht.

In den derzeitigen Verhandlungen (mit ägyptischer Mediation) fordert sie (unter vielem Anderen) eine internationale (finanzielle) "Wiederaufbauhilfe" als Voraussetzung für einen dauerhaften Waffenstillstand (im September wollen die europäischen Staaten in Oslo dazu eine Konferenz abhalten).

Doch wer stellt sicher, dass diesmal dieses Geld WIRKLICH für die Anliegen der Bevölkerung im Gaza verwendet wird?

Wer stellt sicher, dass damit nicht WIEDER Waffen gekauft und Terrortunnels gebaut werden?

Bislang hat diese Kontrolle jedenfalls nicht funktioniert. Selbst die UNWRA, direkt vor Ort, will nicht gemerkt haben, dass ihre Einrichtungen für terroristische Zwecke missbraucht werden.

Verschiedene Quellen berichten, dass die Hamas vor 2 Wochen über 20 Gaza-Bewohner hingerichtet hat, weil sie die Hamas kritisiert hatten. Trotzdem ist gestern ist ein Pressesprecher der Hamas vom Publikum arg angepöbelt worden. Vermehrt regt sich Widerstand im Gaza. Die Menschen leiden und sie haben genug von "ihrer Regierung".

Es ist jetzt an der Zeit, diese Menschen zu unterstützen - nicht mehr ihr Terrorregime.

Deshalb sollte die Schweiz bezüglich ihres Engagements im Gaza eine klare Haltung einnehmen:

Finanzhilfen in den Gaza erst dann, wenn entweder die Hamas von ihren Terroraktionen und ihrem Ziel zur Vernichtung Israels abrückt - oder wenn sie vollständig entwaffnet ist!

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