Die Überbevolkerung der Schweiz - ein totgeschwiegenes Thema

Niemand kann es leugnen - die Bevölkerung der Schweiz wächst und wächst. Zählen wir doch zunächst ein paar Vor- und Nachteile dieses Wachstums auf:

Vorteile

  • Wir werden immer reicher (ja, auch ich profitiere davon)
  • Wir werden immer multikultureller
  • Die Auswanderungsländer (bsp. ganzer Balkan) profieren ebenfalls davon, durch das von den Auswanderern nach Hause gesendete Geld

Nachteile

  • Wir zerstören und verbauen nachhaltig unsere wunderschöne Natur
  • Wir werden immer multikultureller (soll ja Leute geben die das als Nachteil sehen)
  • Der/Die Schweizer mit der dazugehörigen Schweizer Kultur verschwindet immer mehr (da Immigranten bekanntlicherweise viel gebärfreudiger sind)
  • Wir stossen überall auf Kapazitätsengpässe, für die wir unser soeben durch die Einwanderung gewonnenes Geld wieder ausgeben müssen (neue Autobahnen, Ausbau des Schienennetz, neue soziale Einrichtungen, etc.)

Wem es egal ist, wenn er auf einer Bergwanderung in ein paar Jahren an einem Wohnblock vorbeilaufen muss, der kann hier aufhören zu lesen. Ich hoffe Gott wird eines Tages an der Himmelspforte mit Ihnen gnädig sein, aber daran glauben Sie ja wahrscheinlich auch nicht.

Für alle Anderen: Sagen Sie mir bitte eine Lösung für dieses Problem. Von diversen Seiten gerne propagiert: verdichtetes Bauen. Aber ist das nachhaltig? Nachhaltig heisst doch, eine Lösung zu finden die auch in 500 Jahren noch standhaft ist und nicht das Problem einfach ein paar Jahre zu verzögern. Sie müssen mir zustimmen, die einzige wirklich nachhaltige und machbare Lösung ist der sofortige Stopp des Bevölkerungswachstums.

Haben Sie zwei Sekunden darüber nachgedacht? Ja, Sie haben Recht, dass würde unseren Wohlstand massiv kürzen. Unsere seit Jahren andauernde Hochkonjunktur würde wohl einen "leichten" Dämpfer verpasst bekommen. Statt drei Mal pro Jahr in die Ferien würde es wahrscheinlich nur noch für einmal reichen. Genau, es würde an unsere höchstes Hab und Gut, an unser geliebtes Portmoneé gehen. Da vergessen wir die Problematik doch lieber solange es geht. Kapitalismus à la USA auf dem Silbertablett. Wie lange geht es wohl noch, bis wir uns ebenfalls solch imperialistisches, höchst egozentrisches Gedankengut aneignen und ohne Rücksicht auf Verluste Wege suchen um unser Kapital zu maximieren?

Schauen Sie, ich denke nicht, dass Ecopop die richtige Lösung für dieses Problem ist (nicht Nachhaltig, die Bevölkerung wächst zwar langsamer aber trotzdem weiter). Aber es wäre sicherlich ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Wollen Sie meinen Lösungsvorschlag hören?

  • Festlegung einer Bevölkerungsobergrenze (z.B. 9 oder 10 Millionen)
  • Förderung der Geburten im Inland durch diverse Massnahmen (Steuererleichterungen, etc.)
  • Aufhebung der rassistischen Personenfreizügigkeit und Einführung eines für alle Menschen auf dieser Welt gleichermassen geltenden Einwanderungsrecht (natürlich nur solange die Obergrenze nicht überschritten wird)

Aber wie ich sie kenne, werden die liebe Frau und Herr Schweizer lieber die Augen vor dem Problem verschliessen und warten bis auch der eigene Garten als letztes fleckchen unverbautes Land erschlossen wird und wir uns selbst abgeschafft haben. Naja, Geld regiert eben die Welt. Jedenfalls solange es das eigene Geld ist.

Und bevor Sie mich als Rassisten bezeichnen der die Umwelt als Vorwand nimmt um seine Ideologie umsetzen zu können (wird ja gerne den Initianten von Ecopop angedichtet), überlegen Sie doch bitte kurz wer oder was hier wirklich rassistisch ist - unsere hochgelobtes Gesetz, vor dem ja angeblich alle gleich sind, gewährt gewissen Nationalitäten nahezu bedingungslosen Zugang zu unserem Land während andere Menschen die sich nur durch die Nationalität unterscheiden nicht den Hauch einer Chance auf ein Leben in der Schweiz haben?

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