Ich will wissen: Wo geht die Reise hin? (Teil 1)

Ich will wissen: Wo geht die Reise hin? (Teil 1)

Liebe Schweizerinnen und Schweizer, - nein, Liebe Mitmenschen, Wir leben in einem der Reichsten Länder der Welt, wir haben eine blühende Wirtschaft, eine sehr gute Innovationskraft, wir sind Pflichtbewusst und alles andere als Arbeitsscheu und dennoch: Versucht man objektiv zu betrachten wie wir es so weit gebracht haben, kommen einem doch Zweifel, ob dies alles (so wie es immer herausposaunt wird) von uns selbst erarbeitet wurde. Einmal ohne jede Hemmung: Nein, es sind die Schweizer Banken, die Seit Hundert Jahren, das Geld aller großen Verbrecher dieser Erde schützen, es ist das mafiöse Bankgeheimnis, es sind die Schiebereien von Geld und Erden, Gold und Macht, Vetternwirtschaft und Lobbyismus. Schaut man sich das durchschnittliche intellektuelle Niveau der Schweizer an, so muss man erkennen, das unser Erfolg mehr auf Verbrechen und Zufall basiert, denn auf unserer eingebildeten Cleverness. Wir hatten einfach Glück, bis hierher.

Mit dem wachsenden Reichtum der Schweiz geht immer mehr die soziale Verantwortung sowie ethische Werte in der Gesellschaft verloren. Das Wort Neid fällt überall, vor allem von selbst betroffenen. Man ist nicht mehr stolz zu teilen, man ist nicht mehr froh über die eigene gute Situation, man hat vergessen wie man sich zufrieden fühlt. Oder das einzelne Ego will immer mehr. Wie im Kindergarten schreien die Leute: "ich will nicht! Er hat auch nicht!" Dabei waren wir doch mal Vorbild, was Vorbild und Diplomatie angeht. Neutral ist hier gar nichts. Es ist das Reich des Bösen, das Reich der Banken, der Ausbeuter wie Clencore und Nestele. Die Schweiz ist eine Farce, ein Fake, ein stinkender Sack, wo lieber niemand mehr reinschauen will. Verblendet romantisiert redet man von den Juden, die man unter dem Zaun durchgelassen hat und von den Hexen und den Frauen am Herd und den bösen Wissenschaften, die sowie so überflüssig sind. Aber an die NWO glauben 30%, - ganz grosses Kino!

Wer aber seelisch und geistig zum Schluss kommt, das er nicht nur konsumieren will (auf Kosten anderer), finanziell reich werden will (auf Kosten anderer), billiges Essen will (auf Kosten anderer) und dabei die eigene Umwelt vernichtet und jeden Ethischen Wert verkauft und darauf spuckt, noch stolz ist über seine Dummheit (SUV, Riesen Cordon Bleue, Öl Verbrennen, Urwald abholzen..usw.), hat in diesem Land jeden Wert verloren. Alles ist überflüssig. Kein Ziel, kein Weg, kein Plan. In 50 Jahren ist die Welt halt voll von Menschen, das Öl ist weg, die Gewässer und die Luft verpestet. Das bleibt von unserem Kapitalismus übrig. Tod und grauen.
Wo sind die Politiker, die in die Zukunft schauen, die etwas ändern wollen, die Verantwortung übernehmen wollen? Echte Vertreter von Recht und Ethik und damit von jedem Menschen, egal ob hier, oder vom Ende der Welt, links oder rechts. Wer gerade nicht nur von seinem Ego abgelenkt wird und dem es am herzen liegt, was mit der ganzen Menschheit geschieht kommt zu dem deprimierenden Schluss: Die Menschen, die gute Politiker währen, wollen diesen Job nicht. Und Menschen, denen es um Sinn im Leben geht, haben zwei Möglichkeiten: Suizid oder Psychopharmaka.

Johny Jung

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