Bedürfnisse verwöhnter Freizeitaktivisten sind mir egal

Ich frage mich des Öfteren wo der Realismus in der Umweltpolitik bleibt. Für mich ist es sonnenklar, dass nicht die Bedürfnisse verwöhnter Freizeitaktivisten wichtiger sind als die Sicherheit der Landwirte, die unsere Ernährung sicherstellen. Für alle, die es noch nicht gemerkt haben, die Nahrungsmittel kommen nicht von Coop und von Migros sondern von der Landwirtschaft. Die Politiker, die nun lauthals nach Renaturierung rufen, würden vor Angst nach jedem Unwetter zu hause bleiben und die das Gemüse und die Früchte auf dem Feld verrotten lassen. Sie würden sicher nicht das Risiko eingehen auf moorigen Wege ein zu sinken und sich zu verletzen, damit verwöhnte Freizeitaktivisten ihre Gelenke schonen können und gleichzeitig all ihren Dreck und den Kot ihrer Hunde den Landwirten abladen. Gut wir könnten ja einwenden die Landwirte werden für ihre Arbeit fürstlich entlohnt. Leider ist das Gegenteil der Fall. Mit unserer Geiz-ist-Geil –Mentalität sind wir nicht mal bereit anständig für die Nahrungsmittel zu zahlen, sondern missgönnen den Landwirten jeden Rappen. Wir schimpfen lauthals über die EU gehen jedoch um zu Sparen zu Lidl und Aldi und kaufen all den EU-Mist ein statt unsere Landwirte zu berücksichtigen. Wenn ein Kind sich auf den Pausenplatz das Knie aufschürft, werden Anwälte engagiert und man fordert Sicherheit für alle aber Landwirte dürfen ihre Arbeitswege nicht sichern. Ich will Sicherheit für die, welche mir das Überleben sichern!

Michel Ebinger
Rotkreuz

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