Chapuisat, Hottiger und Sutter oder Xherdan, Shaqiri und Xhaka?

Was für ein Match, was für eine Weltmeisterschaft, was für ein Fussballteam. Heute klebten Millionen Schweizer vor den Bildschirmen und schauten zu, wie eine neue Generation von jungen Schweizer Fussballern sich heroisch für einen Sieg der Nationalmannschaft einsetzten. Die Männer auf dem Platz hörten sich aber so gar nicht schweizerisch an. Kein anderes Land an der WM hat mehr Spieler mit ausländischen Wurzeln in den eigenen Reihen. Benaglio's Vorfahren sind aus Italien, Rodrigues hat einen spanischen Vater und eine Chilenische Mutter und Gokhan Inler's Eltern kommen aus der Türkei.

Nicht allein die Tatsache, dass unsere Spieler von verschiedenen Orten abstammen, unsere Spieler stählen sich auch in den besten Ligen der Welt. 7 Spieler alleine müssen sich in der Bundesliga durchsetzen. Deutschland hat nur einen Spieler mehr, der dort spielt. Der Wettbewerb unter den Besten macht aus einem guten Fussballspieler einen noch besseren Fussballer. Parallelen zur Wirtschaft dürfen gezogen werden.

Nicht zu unterschätzen ist wohl auch die Leistung des Trainers. Gegen Argentinien so lange mitzuhalten, das Selbstvertrauen zu haben und mit der richtigen Taktik auf dem Feld zu stehen, daran hat auch Hitzfeld seinen Anteil. Tja, der Trainer, ein Deutscher Grenzgänger.

Gratulation an Spieler und Trainer.

(Was die BBC schreibt)

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