Unglücklich ist, wer vor der Zukunft Angst hat

Viele Menschen fragen sich, wovor unsere sogenannten "Volksvertreter" Angst haben, dass sie die "Einheit der Materie", die der Bundesrat als gegeben erklärt hat, nicht zu erkennen und anzuerkennen vermögen.

Und ich frage mich, wovor wir Angst haben, dass wir nicht fähig sind, über den Schutz der inneren Sicherheit eines Landes, die Sicherung unserer Lebensgrundalgen und die Einheit der Materie klug zu diskutieren?

Jegliche Materie lebt. Nicht einfach so. Sie lebt, wird und veändert sich im Austausch mit anderer Materie. Genau so, wie der Mensch auch. Wir alle brauchen täglich Nahrung. Nahrung in Form von gesunder Luft, sauberem Wasser, liebevoller Zustimmung, einem herzlichen Lächeln. Wir benötigen gesunde Lebensräume, in denen wir sein und uns gesund und selbstbestimmt entfalten dürfen und uns bei Bedarf zurückziehen können. Die Tier- und Pflanzenwelt gestaltet sie mit - unsere Welt. Sie belüftet die Böden, klärt das Wasser, reinigt die Luft und lässt uns froh und glücklich sein.

Geld, egal, ob es unter unserer Matratze oder als Giralgeld auf der Bank liegt - das wissen wir - vermag uns all diese Dinge nicht wirklich zu ersetzen. Wir können Abwässer aufbereiten, klären, filtern, reinigen, stapeln, verdichten, uns einschränken und sparen. Irgendwann sind die Grenzen erreicht. Und weil wir dies wissen und der Raum und all diese Dinge, die wir Materie nennen, immer mehr Menschen - nicht länger nur im Ausland sondern seit geraumer Zeit auch in der Schweiz - miteinander teilen müssen, haben wir Angst.

Doch wer will ängstlich sein, in einer Welt, in der Angst und die Gestaltung und Planung menschlichen Lebens in Übereinstimmung mit den verfügbaren Ressourcen verpönt ist?

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