Erfolgreiche Integration der Kinder beginnt bei den Eltern

Gute Deutschkenntnisse sind eine wichtige Voraussetzung für eine gute Ausbildung und eine erfolgreiche berufliche Karriere in der Schweiz. Um die Deutschkenntnisse aller Kinder beim Schuleintritt sicher zu stellen, reichte ich im Sommer 2012 ein Postulat ein mit dem Ziel, dass die Regierung die Einführung eines selektiven Deutschunterricht-Obligatoriums für ausländische Kinder vor dem Kindergarteneintritt sowie die sprachliche Integration der Eltern regelt. Nach einer heftigen Diskussion im Luzerner Kantonsrat, wurde mein Anliegen grossmehrheitlich überwiesen. Im Jahresbericht 2013 hielt die Regierung fest, dass mein Anliegen intensiv bearbeitet werde. So wird auf das nächste Schuljahr ein Sprachstandstest eingeführt, damit die individuelle Sprachförderung in der Schule individuell angepasst werden kann. Ebenso werden vorschulische Angebote im Rahmen der frühen Förderung vorbereitet. Die Umsetzung im Bereich Kinder-Integration geht für mich in Ordnung. Die Integration der Eltern bleibt dabei aber auf der Strecke. Deshalb kämpfe ich nun um die Einführung eines Integrationsvertrages, der die Rechte und Pflichte der ausländischen Personen klar regelt und die Eltern dazu verpflichtet, Deutsch zu lernen. Unsere Gesetzgebung muss in diesem Bereich keinen Handlungsspielraum bieten und soll messbar umgesetzt werden.

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