Kleine Anerkennung für Jugendliche im Vereinsleben

In zahlreichen Sport- und Kulturvereinen werden Jugendliche mit viel Engagement ausgebildet und betreut. Dies ist für unsere Gesellschaft sehr wertvoll und kann dank grossartiger Freiwilligenarbeit sowie der Unterstützung von Jugend und Sport in diesem Mass angeboten werden. Stossend ist, dass dafür vom Kanton und den Gemeinden Gebühren für die Benützung von Sport- und Kulturinfrastrukturen erhoben werden. Im Falle von erwachsenen Sportlern und Kulturschaffenden kann dafür Verständnis aufgebracht werden. Für Jugendliche mit geringem oder keinem Einkommen ist die Gebührenerhebung aber bereits ein Killerkriterium, um in einem Verein mitzumachen. Geleichzeitig gibt die öffentliche Hand zunehmend Geld für die Jugendarbeit aus. Diesen Jugendlichen werden Betreuer sowie oft auch Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung gestellt, ohne dass dafür Benützungsgebühren verlangt werden. Dieser Widerspruch ist eklatant! Bei den Vereinen Benützungsgebühren einzuziehen aber hohe Beiträge für die Betreuung von Jugendlichen auszugeben, die sich keinem Verein anschliessen wollen oder können ist unverständlich. Wenn, dann sollen beide Seiten gleich profitieren. Damit dieser Umstand umfassend diskutiert und behandelt wird, reichte ich Postulat ein, welches zudem ein Anreizsystem mit einem Jugend-Award für die Gemeinden forderte. Mein Anliegen wurde mit 74 zu 28 Stimmen teilweise Erheblicherklärung überwiesen.

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