Die Alternativen zum Mindestlohn: Wie soll es weitergehen für all jene, die trotz Vollzeitjob am Existenzminimum leben?

Die Mindestlohninitiative wurde nun also, wie zu erwarten war, abgelehnt. Die Angst vor wirtschaftlichen Konsequenzen und die fehlende Bereitschaft ein paar Franken mehr für den Haarschnitt zu bezahlen waren stärker, als die Solidarität mit allen, die zwar einen Job haben, aber von ihrem Lohn nicht leben können.

Auch ich hatte teilweise Bedenken bezüglich Problemen, die ein Mindestlohn bringen könnte. Ich stimmte trotzdem ja, weil ich diese Probleme für lösbar hielt.

Nach dem nun der linke Lösungsansatz zum Problem Working-Poor abgelehnt wurde, sind nun die bürgerlichen Mindestlohn-Gegner mit Vorschlägen gefragt:
Wenn ihnen tatsächlich etwas an jenem Teil der Bevölkerung liegt, der uns unser Feirerabendbier serviert und unsere Büros reinigt, sollten sie jetzt mit Alternativvorschlägen kommen, wie wir einen würdigen Lebensstandard für alle die in der Schweiz arbeiten ermöglichen können.

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