Konflikt: Ukraine – Russland – EU/USA

Christlich-abendländisches Russland oder islamisch-arabischer Raum?--- Welches dieser beiden ist der richtige Partner für West-Mitteleuropa?

Was zur Zeit in den westlichen Monopolmedien über Russland berichtet wird (insbesondere im Zusammenhang mit dem Ukraine- Konflikt) ist meistens gelogen. Tatsache ist, dass die USA selber diesen Konflikt geschürt hat: Angefangen mit der Absetzung des ukrainischen Präsidenten Janukowitsch.
Siehe Gegenberichte aus Youtube: Sog. "friedliche Demonstranten" , Was ist los in der Ukraine , Was ist los in der Ukraine 2 , Hintergrund zum Putsch .

Es geht in Wahrheit in diesem Konflikt um Rohstoffe und geostrategische Positionen. Die USA wollen nichts Anderes, als die NATO erweitern auf Kosten der bis jetzt unabhängigen Pufferstaaten zwischen NATO und Russland. Moldawien, Ukraine und Weissrussland waren bis anhin solche Pufferstaaten. Seit dem Mauerfall 1989 hatte sich die NATO ohnehin schon widerrechtlich osterweitert: Polen, Baltikum, Tschechei, Slowakei, Rumänien, Bulgarien. Diese NATO- Osterweiterung war zwischen Reagen und Gorbatschow nicht vorgesehen.
Nach der Ablösung Jelzins durch Putin sah sich Russland einer erweiterten NATO gegenüber, die keineswegs Anstalten machte, sich wie der Warschauer Pakt aufzulösen, obwohl dies folgerichtig gewesen wäre. Russland wurde also so von den „Westmächten“ hintergangen. Bis Anfang 2004 (orange Revolution) hielten sich aber auch die Westmächte (NATO) an die ungeschriebene Abmachung, wenigstens die damals schon unabhängigen Pufferstaaten der alten Sovietunion (Moldawien, Ukraine, Weissrussland) in Ruhe zu lassen, was eine gewisse Stabilität und ein Stillhalten zwischen Russland einerseits und der NATO andererseits bewirkte (bis etwa Oktober 2013).
Dies ist in jüngster Vergangenheit leider nicht mehr so! Insbesondere ab Nov. 2013 nicht mehr.
Auch die geplante Raketenstationierung der USA an der Ostgrenze der NATO hat schon unnötigerweise einen neuen West- Ost Konflikt heraufbeschwört, der gar nicht hätte stattfinden müssen. Damals gab es überhaupt keine Bedrohung durch Russland. Ich erinnere mich noch gut an die Zeit in den 90 er Jahren (Mauerfall und kurz danach), wo Michel Gorbatschow vom „gemeinsamen Europäischen Haus“ sprach. Er meinte damit natürlich ALLE europäischen Staaten des christlichen Abendlandes, von Island und den Azoren im Westen bis und mit Russland im Osten.

Dieser jetzt neue, unnötige, wiederaufgeflackerte „West- Ost Konflikt“ wurde gezielt durch die USA gesteuert, da die USA auf keinen Fall will, dass sich alle europäischen Nationen aussöhnen. Denn dann wäre „ihre Rolle in Europa“ obsolet geworden. Die westlichen Staaten Europas als Wirtschaftsmacht und die osteuropäischen Staaten mit Rohstoffreichtum wären ein gutes Tandem gewesen, das problemlos die Wirtschaftsmacht USA von ihrer 1.Position ausgehebelt hätte. Vor Allem aber auch kulturell hätten diese christlich-abendländischen Staaten Europas gut zusammen harmoniert.
Vor einem solchen „Europäischen Tandem“ fürchtet sich die USA noch heute wie „der Teufel das Weihwasser“!

Deshalb hat uns die USA auf „clever- perfide Weise“ in diesen Konflikt hineingesteigert und uns ungefragt mitgezogen, um so Europa weiterhin gespalten zu halten. Ein so gespaltenes und geschwächtes Europa nützt nämlich nur den USA, die selber immer mehr ihre „Felle davon schwimmen sieht“. --- Es gibt ja bereits den Schanghai Club SCO, bestehend aus Russland, China, Indien und anderen zentralasiatischen Staaten.
Auch wäre zukünftig der Handel zwischen West-Mitteleuropa und Osteuropa vermehrt mit den Währungen Euro und Rubel (statt Dollar) abgewickelt worden.
Eine Achse Paris, Berlin, Moskau (und ein evtl. assoziiertes Peking) wäre der „Albtraum schlechthin“ für die USA gewesen.
Diese nimmt nun lieber ein gespaltenes und geschwächtes Europa in Kauf, wo dann die Westeuropäer sich noch mehr in die Erdölabhängigkeit der islamisch- arabischen Länder hineinbegeben „müssen“; statt Oel und Gas sinnvollerweise aus Osteuropa zu beziehen, was eine engere Zusammenarbeit aller europäischen Länder bewirkt hätte.

Brisanterweise nimmt die USA demnach lieber eine Bedrohung Europas durch die islamischen Länder in Kauf (Oelabhängigkeit, Islamisierung durch Einwanderung), als dass sich das historisch gewachsene christlich- europäische Abendland von den Azoren im Westen bis an den Ural im Osten näher gekommen wäre. Denn diese West- Ost Annäherung wäre ganz sicher sinnvoller, als das jetzige Szenario einer Politik der erneuten europäischen Spaltung durch die USA!

Dieses heraufbeschworene Szenario (für uns Europäer ungewollt!) durch die USA herbeigeführt ist ein gefährliches Spiel mit dem Feuer, denn die islamischen Staaten, welche uns die USA wahrscheinlich als Ersatzbündnispartner (alternative Rohstofflieferanten) „verkaufen“ wollen, werden sich als die viel grössere Gefahr für das christlich- abendländische Europa entpuppen, als wir es hier gerne wahrhaben wollen!

Dieses Verhalten der USA beweist, dass es ihnen absolut gleichgültig ist, ob West-Mittel- Europa sich durch falsche „Partner“ (islamischer Kulturkreis), die ganz andere Wert- und Rechtvorstellungen haben als die uns ähnlich gesinnten Osteuropäer; vereinnahmen und überrollen lassen muss, nur um temporär- „geostrategischen rein wirtschaftlichen Interessen der USA“ zu genügen.

Kulturelles Flair und diesbezügliches Feingefühl, welche möglichen Partnerstaaten zusammenpassen könnten, hatten die USA nämlich noch nie! Denn sie haben ja selbst kaum eine eigene Kultur entwickelt. Es geht ihnen nur um Wirtschaftsexpansion (möglichst viele Nationen in ihr Schlepptau zu nehmen) und sonst um gar nichts Anderes!
Siehe: Öllogik; Krimkonflikt , US-Söldner i. d. Ukraine .

Diese falsche, von den USA uns ungefragt aufgezwungene „Partnerschaft mit den arabisch- moslemischen Ländern“ wird sich aber als viel tödlicheren Bumerang für West- und Mittel- Europa erweisen, als wenn wir mit den Russen enger zusammenarbeiten würden!!---
Denn die Staaten des islamischen Kulturkreises sind für Europa definitiv keine Partner, da diese die Vernichtung des Europäisch- christlich- abendländischen Kulturkreises beabsichtigen!!!
Von daher wäre es für die europäischen Länder klug, sich möglichst wenig oder gar nicht in eine wirtschaftliche und rohstoffmässige Abhängigkeit von solchen (islamischen) Ländern hinein zu begeben!

Oder ist für die USA eine Bedrohung Europas durch den Islam das harmlosere Szenario als eine Zusammenarbeit mit Russland? Eine aus meiner Sicht verheerende Falscheinschätzung.

Die jetzige Situation zeigt deutlich auf, dass die europäischen Nationen diese Geschicke wieder selber in ihre eigenen Hände nehmen müssen, ohne fremde Schulmeisterei jenseits des Atlantiks! Wir Europäer müssen wieder selber erkennen, welche Partner für uns die Richtigen sind und auch langfristig wirklich zu uns passen (nicht nur wirtschaftlich, sondern auch weltanschaulich- kulturell !!). Wir dürfen uns nicht mehr durch fremde, weit weg vom Geschütz operierenden Mächten ausserhalb Europas manipulieren zu lassen, wie dies zur Zeit geschieht!

Diese widernatürliche unnötige erneute Spaltung Europas durch die USA herbeigeführt, könnte uns noch in einen verheerenden 3.Weltkrieg hineinführen; und dies abermals auf europäischem Boden. Ukraine, Zünder für den 3.WK?.
Ein durch jetzige Konflikte (Ukraine) gebeuteltes Europa wäre dann (nach einem Krieg, den wir hier alle nicht wollen!), eine leichte Beute der jetzt schon aufrüstenden islamischen Staaten, die dann keine Skrupel mehr hätten, in ein solch geschwächtes Europa einzufallen!

Wollen wir das wirklich? Oder ist es nicht an der Zeit, dass die Menschen der Europäischen Nationen endlich erwachen und diese sich als falsch erweisende, aufgezwungene „Weichenstellung durch die USA“ durchschauen und das Szepter (der Partnerwahl, Wirtschaftsbeziehungen und kulturelle Identität) wieder selbst in ihre Hände nehmen würden?--
Ich denke, dass dies aus gesamteuropäischer Schau heraus bitter nötig wäre!

Auch sollte sich die Schweiz nicht mehr an weiteren Sanktionen von EU/USA gegen Russland beteiligen.

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