Prioritäten richtig setzen statt Gelder verschwenden: Nein zum Gripen

In einer Zeit, in der die Zeichen auf eine Rückkehr des Kalten Krieges stehen, könnte man meinen, dass der Bereitschaft zur Verteidigung unseres Landes wieder ein höherer Stellenwert zukommt – was den Befürwortern des Gripen Aufwind gäbe.

Doch ist die Schweiz ohnehin auf den Schutz ihres Territoriums durch ihre Nachbarländer angewiesen. Der Bundesrat hat hingegen mehrfach bestätigt, dass die bestehenden F/A-18 für den Luftpolizeidienst ausreichen.

Direkte Bedrohungen für unser Land entstehen durch Terrorismus, Infomatik-Sabotagen oder Wirtschaftsspionage. Da helfen Kampfflugzeuge nicht weiter.

Die Schweiz kann andererseits in der Vermittlung zwischen gegnerischen Parteien oder mit ihrem Engagement in Organisationen wie der OSZE einen bedeutenden Beitrag zur Deeskalation von Konflikten leisten. Diese Rolle gilt es auszubauen.

Investieren wir in unsere Sicherheit und nicht in ein teures Flugzeug mit zweifelhaftem Nutzen.

Michael Derrer, Rheinfelden,
aus dem Nachtzug von Kiev nach Moskau

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