HIV-Aidsseelsorge mit gesamtgesellschaftlicher Bedeutung

Es gibt unter uns Menschen, die auf die Frage, wie es geht, nicht einfach so ehrlich antworten können. Menschen, die hiv-positiv sind, wissen nur zu gut, dass nicht alle um sie herum, mit ihrer Diagnose gut umgehen können. Dank medizinischer Fortschritte meistern sie ihr Leben heute relativ gut. Sie schätzen es, einen Ort zu haben, wo sie sich ganz und gar aufgehoben und sie sich verstanden fühlen. Wo sie unter gleichen austauschen können, einen Seelsorgenden vor Ort haben, der sich für sie Zeit nimmt, sie unterstützt und begleitet. Sie organisieren nicht nur Treffen unter sich, sondern machen auch Öffentlichkeitsveranstaltungen, um mit Wissen und menschlichen Begegnungen zu informieren. Vor allem Jugendlichen gehen die Augen auf und sie lernen bei diesen Anlässen fürs Leben. Die Kirche finanziert und unterhält in Zürich das Pfarramt der HIV-Aidsseelsorge. Das Nahe des Universitätsspitals ist und von einer Kommission aus verschiedenen Fachgebieten begleitet wird. Diese Aufgabe hat eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung. Darum macht es auch Sinn, wenn juristische Personen solche Einrichtungen mittragen. Das kommt ihnen als Arbeitgebende zugute, da bei ihnen auch hiv-positive Menschen oder deren Angehörige oder Bekannte arbeiten. Darum stimme ich NEIN zur Kirchensteuerinitiative.

Hans Spirig, Uster

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