Wo bleibt die Attraktivität der Schweiz für Familien?

Mit der Unternehmenssteuerreform III will der Bundesrat die Wettbewerbsfähigkeit und die Attraktivität der Schweiz für die Unternehmen stärken. Die CVP unterstützt den Bundesrat in diesen Bestrebungen. Bevor jedoch die Unternehmen Steuergeschenke bekommen, sind die Familien dran!

Nach der Abstimmung zur Unternehmenssteuerreform im Februar 2008 versprach der damalige FDP-Finanzminister Hans-Rudolf Merz wortwörtlich „Jetzt sind die Familien dran“. Bis heute ein leeres Versprechen. Stattdessen will der Bundesrat eine weitere Unternehmenssteuerreform umsetzen, die uns wieder Milliarden kosten wird. Offensichtlich übersieht der Bundesrat dabei, dass die Schweiz nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die Familien attraktiv bleiben muss.

Wir erinnern den Bundesrat gern an sein Versprechen von 2008 und mahnen: Die Familien sollen Priorität haben und entlastet werden. Denn starke Familien heisst starke Kaufkraft, was wiederum für eine starke Wirtschaft und für eine starke Schweiz steht. Noch ist Zeit dafür, denn mit der Inkrafttretung der Unternehmenssteuerreform wird nicht vor 2018 gerechnet.

Die CVP macht mit der Entlastung der Familien schon lange ernst. Wir fordern mit unseren Familieninititaiven (www.familieninitiativen.ch) die Aufhebung der diskriminierenden Heiratsstrafe und die Befreiung von Kinder- und Ausbildungszulagen von den Steuern. Das Schweizer Volk hat unsere Initiativen jeweils mit über 120'000 Unterschriften unterstützt und wird nächstes Jahr an der Urne das letzte Wort haben.

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