Jugendliebe kriminalisieren? Am 18. Mai NEIN zur „Pädophilen-Initiative“!

Die Initiative

Pädophile sollen nach einer Verurteilung nie mehr mit Kindern arbeiten dürfen – dieser Slogan verkauft sich gut und ist sicher auch nicht ohne. Warum sollen wir denn Pädosexuelle weiterhin der Versuchung und unsere Kinder der Gefahr eines Übergriffs aussetzten? Die Initiative scheint dieses Problem endgültig zu lösen. Scheint. Aber eben: das tut sie nicht. Sie schafft zwar neue Probleme, verhindert de facto aber kaum einen sexuellen Übergriff auf Kinder und abhängige Menschen.

Neue Probleme, gerade für unsere Kinder…

Das Hauptproblem ist: wann ist die sexuelle Unversehrtheit eines Kindes verletzt? Per Gesetz ist dies der Fall, wenn jemand zu einer sexuellen Handlung gezwungen wird, oder wenn einvernehmliche sexuelle Handlungen mit Jugendlichen unter 16 Jahren vorliegen, bei denen die beteiligten Personen einen Altersunterschied von mindestens über 3 Jahren haben, oder die Kinder noch nicht fähig zu sein scheinen, ihre Sexualität genügend weit entwickelt zu haben, um darüber urteilen und zu entsprechenden Handlungen willens zu sein.
Eine sexuelle Handlung ist jedoch nicht nur Sex an sich, auch Küssen, Kuscheln, Pitting, usw. fallen darunter. Ein 19 Jähriger der also eine Liebschaft mit einer 15 Jährigen anfängt würde, im Falle einer Anzeige, vom Gericht automatisch ein lebenslanges Arbeitsverbot mit Kindern erhalten. Nur hält sich Liebe nun mal nicht an das Schutzalter oder die dreijahres-Grenze. Was wir hier tun: wir machen unsere, sich liebenden Kinder, teilweise zu Verbrechern und verbauen ihnen ihre Zukunft. Soll man in Zukunft vor dem ersten Kuss die ID von seinem Gegenüber verlangen um nicht zu einem Kriminellen abgestempelt zu werden? Soll man sich liebende Teenager trennen, nur weil sie die dreijahres-Grenze nicht einhalten? Für mein Alter kann ich schliesslich so viel, wie für meine Hautfarbe.

Echte Pädophile kommen trotzt der Initiative an unsere Kinder!

Pädosexuelle Straftäter – und ich spreche jetzt beispielsweise von einem 60 Jährigen der gerne 5 Jährige vergewaltigt – hat weiterhin kein Problem an seine Opfer zu kommen: auf Schulplätzen, Schulwegen, in der Familie, etc. Das wahre Problem geht die Initiative nicht an sondern legt lediglich einen nichtsnutzigen Artikel dar der zwar viele Emotionen weckt, aber effektiv keine Probleme löst. Wir wollen unsere Kinder und Jugendliche besser schützen? Also schützen wir sie und machen sie nicht zu Kriminellen!

Daher am 18. Mai NEIN zur „Pädophileninitiative“!

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