Kriegshysterie des Westens muss beendet werden

Wenn ich die momentane Kriegshysterie des Westens beobachte, kommt mir unweigerlich das Gedicht von Erich Kästner in den Sinn“ Kennst Du das Land, wo die Kanonen blühen“. Fakt ist, dass fast alle Kriege der letzten Jahrzehnte vom Westen angezettelt worden sind und oft auch Völkerrechtswidrig waren. Meisten ging es darum den Interessen der Konzerne gerecht zu werden. Der Rüstungsindustrie kommt natürlich die Hysterie des Westens entgegen. Der Grippen gewinnt an Boden und in Schweden winken allgemein über 700 Millionen Umsatz und auch die anderen Länder werden aufrüsten. Russland wird seit 1989 nur belogen und über den Tisch gezogen. Alle Versprechen von Genscher und allen anderen Scheinheiligen sind Makulatur. Dass Russland irgend mal reagieren muss, ist logisch, sonst wird es genau so wenig ernst genommen, wie unsere Regierung in Bern, die nur den Bückling macht und von allen auf den Deckel bekommt. Hinzu kommt, dass sich je länger je mehr zeigt, dass die Länder auseinander fallen. Alleine die Separationsbewegungen in der EU auf zu zählen würde den Rahmen sprengen. Eines ist klar. Die Folgen des 2. Weltkrieges sind recht gut bewältigt. Was uns weltweit Sorgen machen muss sind die Folgen des willkürlichen Ländergestaltens nach dem 1. Weltkrieg. Diese Vermischung von Völkern war dilettantisch und heute 96 Jahre später treffen uns die Folgen unvorbereitet. Viele Länder werden auseinanderbrechen und das können wir weder verhindern, noch ist es sinnvoll, dass wir es verhindern. Deshalb wird auch die EU zerfallen, Die Regionen bilden die Zukunft und nicht grosse Staaten und ich gehe soweit zu behaupten, das es selbst für Deutschland vorteilhaft wäre, wenn es in Bundesländer zerfiele. Frankreich wird mit seinem Zentralismus wohl erst in 100 Jahren diesem Trend folgen. So oder So: Im Moment ist der Westen die Gefahr und nicht Russland. Aber eigentlich ist es ein stilles Vergnügen zu beobachten, wie Putin intellektuell und strategisch allen westlichen Politiker haushoch überlegen ist.
Michel Ebinger Rotkreuz

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