EU-Aggressionen gegen die Russische Föderation: Ist der Gripen-Deal mit dem EU-Land Schweden noch sinnvoll?

Angesichts der US/EU-Aggressionen gegen die Russische Föderation (meiner Meinung nach sind die Sanktionen unverhältnismässig, nicht zu sprechen von den Rufen aus den USA nach einem US-Truppeneinsatz in der Ukraine) sollte die Schweiz den Gripen-Deal auf Eis legen: der Gripen-Produzent Schweden ist seit 1995 EU-Mitglied und trägt demnach die Aggression gegen Russland mit.

Wenn die Schweiz auf Druck der USA und der EU schon die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen mit Russland aussetzte und als Schengen-Staat von der EU gegen russische Bürgerinnen und Bürger verhängte Einreiseverbote und Kontokorrent mittragen muss, müsste sie nun konsequenterweise auch den Gripen-Deal mit dem EU-Mitglied Schweden aussetzen, erst recht wenn US-Produkte in den Gripen verbaut werden. Denn die USA verhalten sich alles andere als deeskalierend bezüglich Ukraine. Sie giessen Öl ins Feuer, frei nach dem Motto: "divide et impera". Unterstützt von EU-Staaten und der EU. Da muss die Schweiz auf Distanz gehen. Die USA würden sich übrigens gescheiter um ihre Probleme an der Grenze zu Mexiko und um das Wüten der dortigen Drogenkartelle, die jährlich Tote fordern wie in einem Krieg (70'000 Tote seit 2006), kümmern als sich notorisch in europäische Angelegenheiten einzumischen.

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