Ein erster Sparschritt im Kanton Bern!!

Am 19. März beschloss der Grosse Rat ein Fracking-Verbot für den Kanton Bern. Das entsprechende Verbot soll ins Gesetz aufgenommen werden, sobald dieses das nächste Mal revidiert werden muss. Persönlich habe ich mit diesem Verbot zwar Mühe, weil es auch ein Denkverbot für eine Energiefördermethode beinhaltet, doch darum geht es mir hier nicht. Was mir komisch anmutet, ist das Verhalten der Grünen des Kantons Bern, welche trotz dem erreichten Verbot ihre Volksinitiative zum Verbot des Frackings weiterziehen wollen.
Der Grosse Rat hat beschlossen, ihr Ziel ist erreicht und trotzdem wollen sie weiter Unterschriften sammeln und das Anliegen vor das Stimmvolk bringen. Sollten die Grünen tatsächlich genug Unterschriften sammeln können, verursacht die anschliessende Prüfung der Signaturen und der Initiative, die Behandlung im Rat und schliesslich die Abstimmung Kosten in nicht zu vernachlässigender Höhe. Für ein Anliegen, welches schon beschlossen ist und wogegen bisher kein Ruf nach einem Referendum laut wurde. Das steht für mich – wo wir uns doch eigentlich alle einig sind, dass der Kanton sparen muss – ziemlich schräg in der Landschaft.
Der erste Schritt zum Sparen wäre das Vermeiden von unnötigen Kosten.

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