Sicherheit zuerst - JA zum Kampfjet Gripen!

Sobald es um die Finanzen bezüglich Gripen-Fond geht, vermischen die Gegner Kraut und Rübe. Sie alle behaupten, dass wegen dem Kampfjet bei der AHV und Bildung gespart werden muss. Die Realität sieht aber anders aus. Die hochmodernen 22 Gripen kosten inkl. Lenkwaffen und Simulatoren 3,1 Milliarden Franken. Diese 3,1 Milliarden werden ausschliesslich durch das Armeebudget finanziert, durch eine Nichtbeschaffung erhalten folglich andere Departemente keinen einzigen Rappen mehr. Bleibt zu erwähnen, dass Gegengeschäfte im Umfang von 2.5 Milliarden Franken vertraglich vereinbart wurden, davon wurden bis heute Aufträge in der Höhe von rund 300 Mio. CHF für Schweizer Firmen vergeben.

Die Armeegegner, welche die heutige F/A-18 Flotte als "ausreichend" bezeichnen, hatten schon in den 90ern deren Kauf vergeblich verhindern wollen und vor ein paar Jahren auch deren Nachrüstung. Sich nun gegen den Gripenkauf mit dem Argument einzusetzen, die F/A-18 seien ausreichend und die Mittel der Armee seien zu kürzen, ist heuchlerisch. Es ging und geht den Linksgrünen immer nur um ein Ziel: Abschaffung der Armee. Wenn nicht direkt, dann auf Raten durch die Abschaffung der Wehrpflicht, Verhinderung von Rüstungsbeschaffungen oder durch den Entzug der finanziellen Mittel.

Die Leistung des Gripens sei ungenügend, heisst es immer wieder. Bei der Schlagkraft eines Kampfjets kommt es jedoch nicht in erster Linie auf eine Höchstgeschwindigkeit oder Steigrate an. Eine zentrale Rolle spielen Radarsystem, Trägersystem und Kompetenzen wie Luftaufklärung, Luft-Luft und Luft-Boden-Fähigkeiten. Und genau in diesen Bereichen ist der Gripen besser als die Konkurrenz, neuste Sensor-, Radar-, Elektronik-, Lenkwaffen- und Kommunikationssystemen sei dank.

Behauptungen, dass es in Europa sicher ist und nie wieder Konflikte gibt, scheinen sich seit der Krise zwischen der Ukraine und Russland in Luft aufzulösen. Als souveräner und neutraler Staat brauchen wir unbedingt eine starke Armee und eine einsatzfähige Luftwaffe, welche auch in Friedenszeiten den Polizeidienst in der dritten Dimension sicherstellt. Für ein wohlhabendes Land wie die Schweiz ist es eine Schande, derart leichtfertig mit der eigenen Sicherheit zu spielen. Jährlich fliesst fast gleich viel Geld in die Entwicklungshilfe und deren Korruption, wie die gesamte Gripenbeschaffung kosten würde, welche die adäquate Ausrüstung unserer Luftwaffe für die nächsten 30 bis 40 Jahre garantieren würde. Ebenso eine Frage der Mittel ist die 24/7 Einsatzfähigkeit, welche sich momentan im Aufbau befindet. Ein wohlhabendes Land wie die Schweiz sollte sich dieses Minimum an Sicherheit leisten können.

Am 22. September 2013 bestätigte das Schweizer Stimmvolk mit überwältigenden 72% die Wehrpflicht, jetzt gilt es konsequenterweise die Armee auch mit angemessenen Mitteln auszurüsten. Oder würden Sie ein Haus ohne Dach kaufen? Wohl kaum! Deshalb am 18. Mai JA zum Kampfjet Gripen und ein JA zu unserer Armee, weil Sicherheit keine Kompromisse kennt!

Adrian Spahr, Grossratskandidat Berner Seeland

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