Erzwungen Fremdsprachen lernen aus politischen Gründen ist patriotischer Unsinn.

Kinder sollen vorab Freude entwickeln überhaupt sich für eine Fremdsprache zu Interessieren. Meist wird das logischerweise eine Sprache sein, die in ihrer unmittelbaren Umgebung nützlich ist. Für viele Migranten und Secondos ist das bereits die Lokalsprache wo sie Leben.

Wichtig soll bleiben, dass Fremdsprachen zum lernen verfügbar sind und unterstützt werden. Auch Chinesisch oder Russisch, Spanisch oder Portugiesisch etc.

Freude an der ersten Fremdsprache legt den Grundstein für die Zweite und mehr. Dies muss alles im Kontext der persönlichen Perspektive und Zukunftsaussichten der betroffenen Kinder betrachtet und abgewägt werden.

Wir brauchen ein Schulkonzept, das die Mehrsprachigkeit offen lässt und fördert.
Noch wichtiger bleiben die Grundfächer, wo alle Schüler stark sein sollen als Grundlage für die zukünftigen beruflichen Tätigkeiten. Wer mehr Chancen im Leben braucht, kommt dann automatisch zur Einsicht was Mehrsprachigkeit im Leben bringt. Nicht nur beruflich.

Politiker die aus falschem, kurzsichtigen Patriotismus zur Eigenprofilierung eine bevorzugte Sprache fordern, haben keinen Verstand und Interesse für die persönliche Entwicklung von Kindern.

Für die Schweiz ist es von grösstem Nutzen, wenn wir möglichst viele Mehrsprachige Junge Menschen haben.

Die Deutsch-Schweizer und die Französisch-Schweizer, wie auch Italienisch-Schweizer, verstehen einander besser, wenn sie Zusammen eine Drittsprache sprechen. Vorläufig Englisch; später vielleicht Chinesisch.

Konversation macht schlicht und einfach mehr Spass und die Beziehung ist mit weniger Hemmungen belastet, wenn zwei Menschen sich in einer Drittsprache verständigen. Gemeinsam verbessern sie so ihre Fähigkeiten.

Französisch fehlt mir noch Heute. Ich wurde aus dem Englisch-Unterricht entlassen, weil ich zuwenig gut war im Hauptfach Französisch. Trotzdem kann ich heute recht gut Englisch; jedoch eine innere Abneigung gegen Französisch aus der Schulzeit konnte ich nie überwinden; obschon ich in der Hotellerie und Gastronomie tätig war.

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