SRG: Nach Gebührenentscheid muss Progammrevision folgen!

Nach dem vernünftigen Gebührenentscheid muss als zweiter Schritt die Überprüfung der SRF-Programme folgen. Es stellen sich insbesondere folgende Fragen:

  1. Warum gehören das permanente Ausstrahlen von Kriminal-, Gewalt- oder Horrorfilmen und die Raser-Animation Formel-1 zum Service public?
  2. Warum kann man die Ausstrahlung von Klamauk-Formaten (z. B. Reality-TV) und von seichten, synchronisierten US-Unterhaltungsfilmen nicht einfach den privaten Fernsehkanälen überlassen werden?
  3. Warum gibt es keine Transparenz bei den Einschaltquoten für einzelne Sendungen? Wo liegt die Schmerzgrenze bei Sendungen für kleinste Minderheiten? Sollte man solche Minderheiteninteressen nicht besser durch Printmedien abdecken lassen?
  4. Warum brauchen wir mehrere Vollprogramme von 6-24 Uhr? Könnte man nicht mehr Wiederholungen ausstrahlen?

Mit Sparmassnahmen an der richtigen Stelle könnten Gebühren gesenkt, die Werbefenster verkleinert oder mehr und bessere eigenständige Sendungen produziert werden.

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