Hallo Energiewende, tschüss Mühleberg! Es gilt die Energiewende mit der nötigen Konsequenz zu verfolgen.

Hallo Energiewende, tschüss Mühleberg!

42 Jahre sind ein langer Zeitraum. Seit so vielen Jahren ist das KKW Mühleberg am Netz. Zeit sich von dieser veralteten Technologie zu verabschieden. Und das lieber heute als morgen! Denn auch in den fünf Jahren bis zur Stilllegung des KKW Mühleberg aus wirtschaftlichen Gründen kann noch viel Unvorsehbares geschehen. Unvorsehbares, das die Sicherheit der Bevölkerung weiter Teile des Kantons Bern gefährdet!

Ausbau der Solarenergie
Auf alle Fälle gilt es sich auf die Zeit nach Mühleberg einzustellen. Es ist an der Zeit die Energiewende in die Tat umzusetzen! Es gilt den Energiemix aus Solarenergie, Wind- und Wasserkraft effizient und gewinnbringend für den Kanton Bern zu verwirklichen. Ich bin der festen Überzeugung, dass der Kanton Bern auch wirtschaftlich nur gewinnen kann, wenn er auf die Solarenergie setzt. Sicher, eine flächendeckende Energieversorgung aus Solarenergie wird in den nächsten 20 Jahren wohl kaum realisierbar sein. Nichts desto trotz sollte schleunigst mit dem Ausbau von Photovoltaikanlagen begonnen werden! Nebst der Sonne sollte der Kanton Bern auch auf die Wind- und Wasserkraft setzen. Beide Ressourcen sind im Kanton Bern reichlich vorhanden. Deshalb ist es nötig weitere Windparks zu errichten und die Kapazitäten der bestehenden Hydrokraftwerke zu erhöhen und falls nötig, neue Wasserkraftwerke zu errichten.

Die nötige Konsequenz
Niemand blickt gerne auf mehrere hundert Meter hohe Talsperren und nur wenige erfreuen sich an einer mit Windrädern gespickten Landschaft. Aber sind wir doch ehrlich: ist eine ansonsten Intakte Landschaft einem verstrahlten und für mehrere Generationen unbrauchbarem Landstrich nicht vorzuziehen? Zumal Reaktorblöcke und Kühltürme auch nicht wirklich eine Augenweide sind.
Wenn die Energiewende bald realisiert und mit der nötigen Konsequenz verfolgt wird, so kann diese auch eine Chance sein, um die wirtschaftliche Entwicklung des Kantons Bern zu stärken.

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