Der bürgerliche Grosse Rat hat bei praktisch keiner Sparmassnahme halt gemacht, sie sollten jedoch über die Bücher, warum die Schweiz so erfolgreich ist.

Die gewieften bürgerlichen Sparfüchse im Grossen Rat haben dort gespart, wo die Menschen sich am wenigsten wehren können. Deshalb ist die Bildung mit einer kleinen Lobby auch so beliebt. Lieber nimmt man überfüllte Klassen, schlechtere Betreuung und überforderte Lehrkräfte in Kauf, als auf die eigene Lohnerhöhung zu verzichten. Die Schweiz ist ohne Rohstoffe ausgestattet und unter anderem trotzdem so erfolgreich, weil sie eine gute Bildung beziehungsweise Ausbildung gewährleistet. Aber genau das wird auf das Spiel gesetzt, bei den Sparmassnahmen die der bürgerliche Grossrat im Bildungsbereich zu verantworten hat.
Insgesamt müssen im nächsten Jahr kantonal 270 Schulklassen geschlossen werden. Für kleiner Gemeinden würden sich solche Klassenschliessungen sehr schnell auf die Klassengrösse und damit negativ auf das Betreuungsverhältnis auswirken. Sagen wir deshalb am 30. März mit einer gescheiten Wahl nein zu weiterem Abbau bei der Bildung!

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