Einfach besser - dank Energie-Effizienzmassnahmen

Stromintensiven Unternehmen wird ab 2014 der Netzzuschlag für die Förderung der sogenannten „neuen erneuerbaren Energien“, den alle Strombezüger bezahlen müssen, zurückerstattet, sofern sie sich verpflichten, Effizienzmassnahmen durchzuführen. Damit kann das grosse Einsparpotenzial bei Betrieben mit hoher Stromintensität erschlossen werden.

Zudem kann die Politik Projekte zur Verbesserung der Stromeffizienz subventionieren. Die Projekte müssen von den Projektanten in einem Ausschreibungsverfahren vorgestellt werden. Diejenigen Projekte, die das beste Kosten-Wirkungs-Verhältnis aufweisen, werden unterstützt.

Die Migros Aare will auf Dächern eigener Immobilien beispielsweise Photovoltaik-Anlagen mit einer Fläche von etwa 20 Fussballfeldern installieren. Der Strom soll rund fünf Prozent des Eigenbedarfs des Unternehmens decken (vgl. Thuner Tagblatt vom 22.01.2014). Oder die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Kindergartens Glockental in 3612 Steffisburg liefert bei optimalen Bedingungen jährlich 30‘000 kWh elektrische Energie (vgl. Unterlagen NetZulg AG).

Die Betreiber haben aber oft weder die Zeit, noch die Mittel, sich der Energieproblematik anzunehmen. Zudem sind die zahlreichen Vorschriften für Gesuche heute noch komplex und zum Teil intransparent. Dank der Anschubfinanzierung durch den Bund wurden bis 2014 bereits etwa 20 000 000 kWh Energie gespart.

Helfen wir mit, in der Vereinfachung (bsp. im Abbau der Vorschriften zur Förderung von Wind-, Solar- und Wasserkraftwerken) und im Anschub!

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