Masseneinwanderung; Nur der erste Schritt ist getan.

Eine Mehr­heit von Volk & Ständen haben die Mas­sen­ein­wan­de­ru​ngs­-I­ni­tia­tive gutgeheißen, was für die souveräne Schweiz sehr er­freu­lich ist. Nun liegt die Auf­gabe beim Bun­des­rat (BR), den EU-­Kom­missa­ren in Bruxelles möglichst verständlich nahe zu brin­gen, dass die eigenständige, souveräne Schweiz - schliess­lich noch kein Mit­glied der EU - die Mas­sen­ein­wan­de­ru​ng mit Kon­tin­gen­ten wie­der selbständig steu­ern will.

  1. Aus Bruxelles hat ein Kommissionsmitglied aber bereits wieder gedroht; „Der freie Personenverkehr ist nicht verhandelbar, weil Freiheit nicht verhandelbar sei.“ Da muss Jemand mit Rückgrad die EU-Kommissare jetzt fragen; "Warum gilt denn der freie

Personenverkehr nicht z.B. auch für die Türkei ? Dies ist eine klare Diskriminierung der Schweiz.

  1. BR Sommaruga als zuständige Departement-Chefin hat sich bereits ähnlich vernehmen lassen gegenüber dem SF-1 & noch hinzugefügt; „Wir werden uns bemühen, das Bestmögliche heraus zu holen.“ Dies lässt nichts Gutes erahnen, jedenfalls kein brauchbares Resultat gemäss dem Volksverdikt.
  2. Das kommt so bestimmt nicht gut, darum müssten jetzt mindestens BR Sommaruga & BR Schneider Ammann vom Parlament abgewählt (in Deutschland z.B. ist so etwas möglich) und durch 2 SVP-BR ersetzt werden, damit die Durchsetzung des heutigen Volksentscheides überhaupt von Anfang an eine sehr gute Chance bekommt. Zur Erinnerung; Die Ausschaffungs-Initiat​ive rechtskräftig verurteilter schwer Krimineller Ausländer, von Volk & Ständen ebenfalls angenommen, verstaubt ja bekanntlich seit gut drei Jahren in BR Sommaruga‘s Schublade, welche hier wiederum zuständig ist.
  3. Als Delegationsleiter der Schweiz in Bruxelles müsste zwingend z.B. NR L. Stamm und Ch. Blocher vom NR-Parlament sofort bestimmt werden, mit allen Vollmachten, also die primären Urheber der jetzt so erfolgreichen Volksinitiative, denn nur diese garantieren eine in der Sache dem Votum dienliche, wirklich schnelle praktische Lösung, im Sinne der Volksmehrheit, einer weiterhin souveränen Schweiz. Diese Aufgabe in Bruxelles den erklärten Gegner zu überlassen, das wäre dumm, ja völlig absurd. Herr NR-Blocher hat - unter der genannten Bedingung - diese heikle Aufgabe/Mission ja bereits öffentlich angenommen.
  4. Das Volk entscheidet über den Umfang und die Art der Einwanderung.

Im Abstimmungskampf wurde man ja schon für diese Forderungen als Nazi, Ausländerfeindlich und als Rassist beschimpft & verunglimpft. Von der SPD, den Grünen und den Linken.

  1. Als die Schweiz vor zwölf Jahren erstmals über das Freizügigkeits-Abkomm​en mit der EU abstimmte, beruhigte der Bundesrat ja auch noch mit nachweislich falschen Zahlen. Die Regierung prognostizierte eine fast unmerkliche Nettozuwanderung von ca. 8000 Menschen jährlich, um die Skepsis zu zerstreuen. Tatsächlich kamen seit Einführung der Personenfreizügigkeit​ 2007 rund zehnmal mehr, pro Jahr immer mindestens 70.000 bis 80.000 Personen netto, Tendenz steigend. Die Schweiz wächst dank der Personenfreizügigkeit​ jährlich im Umfang einer größeren Stadt wie Luzern oder St. Gallen, mit allen Folgekosten und Auswirkungen auf Verkehrsdichte, Häuserpreise, Lohndruck und Mieten. „Dichtestress“ ist darum zum geflügelten Wort geworden. Wenn ein Staat es nötig hat, seine Bürger mit gefälschten Zahlen zu täuschen, dann wird es in der Tat Zeit, dem Staat zu zeigen, wer der Souverän ist. In der EU beneiden uns ja viele auch darum. In Demokratien wie der Schweiz kann sich auf die Dauer keine Regierung gegen den Willen der Bevölkerung mit ihren Taten durchsetzen, auch wenn ihnen diese politisch korrekt bzw. opportun erscheinen. Sie müsste sich ein neues Volk wählen, um zu überleben. Ob sich dieses findet, ist indes fraglich. Es wäre also angebracht, auf die Mehrheiten in der Bevölkerung zu hören, auch wenn dies den Abschied aus den selbsterrichteten Wolkenkuckucksheimen bedeutet.
  2. Der jetzige Bundesrat hat in der Mehrheit den Kontakt meiner Meinung nach zu den Nöten der Menschen seit Jahren völlig verloren, das die berechtigte Forderung nur untermauert, dass jene Bundesräte, welche diese Volks-Initiative aktiv bekämpften, jetzt in der Konsequenz & aus Anstand & Respekt vor der obsiegenden Mehrheit, jetzt freiwillig zurücktreten sollten, resp. müssten.
  3. Als Parteiunabhängiger fordere ich diese Bundesräte hiermit auf - falls sie wirklich noch etwas positives für die Eidgenossenschaft tun wollen - jetzt zwei SVP-Politikern für diese grosse, schwierige Aufgabe in Bruxelles sofort Platz zu machen, um nicht noch als Sesselkleber negativ i.d. Geschichte einzugehen. Alle Parteien & Organisationen die gemeinsam gegen diese Volks-Initiative Front machten, haben ja die SVP geradezu immer verhöhnt, dass sie nur populistische Propaganda betreibe, selber aber keine Lösungen für das Problem habe. Darum ist es jetzt auch nur fair, wenn die SVP mit der Unterstützung dieser Initiativ-Gegner sofort im Parlament die erwähnten, Erfolg versprechenden Weichenstellungen vornehmen kann.
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