Kinder opponieren leider nicht

Im Rahmen des Sparpakets sollen im Kanton Bern die Klassengrössen erhöht und Schulklassen geschlossen werden. In verschiedenen Gemeinden wird von den Schulkommissionen per Brief darüber informiert und zugleich werden Eltern verunsichert.

Wie kann es angehen, dass in einzelnen Gemeinden im vergangenen Jahr Lehrkräfte eingestellt und in naher Zukunft, wegen der Erhöhung der Klassengrössen, wieder entlassen werden? – Dies obwohl in zwei bis drei Jahren bereits wieder geburtenstarke Jahrgänge eingeschult werden? – Wie soll eine klare, einfache Schulstruktur mit solch einer ‚Hüst- und Hott‘-Führung entstehen? - Wie sollen sich so die Gemeinden zusammen mit der Lehrerschaft als zentrale Träger der Bildung formen? Wie kann so eine tragfähige Beziehung Schule, Eltern, Kind entstehen?

Leider gehen Kinder nicht auf die Strasse und opponieren. Fordern wir die Erhöhung von Finanzmitteln für die Bildung in der nächsten Legislatur.

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