Gute Botschafter für die Schweiz – dank Schweizerschulen im Ausland

Die CVP wird sich im Nationalrat für die Revision des Auslandschweizer-Ausbildungsgesetzes einsetzen. Die Schweizerschulen im Ausland spielen eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung der Schweiz im Ausland. Die Unterstützung der Schulen ist damit beste Werbung für die Schweiz.

Durch die Präsenz der Schweizerschulen in ausländischen Metropolen können die ausgezeichnete Bildung sowie auch die Schweizer Werte vermittelt und damit auch die Schweizer Interessen im Ausland vertreten werden. Die Schweizerschulen bilden Brücken zwischen der Schweiz und den Standortländern und helfen, wertvolle Netzwerke zu knüpfen. Personen, die einmal an einer Schweizerschule auf irgendeinem Kontinent waren, werden nachher sicher gute Botschafter für die Schweiz sein.
 Vor diesem Hintergrund begrüsst es die CVP, dass es finanzielle Unterstützung zur Gründung neuer Schulen gibt.

Die CVP ist einverstanden damit, dass die gesetzlichen Auflagen für Schweizerschulen gelockert werden, damit diese Entwicklungschancen nutzen können. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass der schweizerische Charakter der Schule nicht leidet. Ein Mindestanteil Schweizer Kinder geht der CVP indes zu weit. Dies würde die Schulen nur in ihrem wirtschaftlichen Handlungsspielraum und ihren Entwicklungsmöglichkeiten einschränken. Wichtig ist aber, dass die Schulen auf eine gute Vertretung von Schweizer Lehrkräften achten.

Die Schweizerschulen sollten auch dazu genutzt werden, um unser duales Bildungssystem bekannter zu machen. Wahrscheinlich kann man unser Modell nicht eins zu eins übernehmen, aber über die Schweizerschulen sollen einzelne Projekte in diesen Ländern gefördert werden.

Wichtig für uns ist weiter die Mehrsprachigkeit an den Schulen, der grosse Trumpf der Schweizerinnen und Schweizer nachher im Berufsleben. Diese Mehrsprachigkeit wird an diesen Schulen gepflegt, und deshalb sind diese Schulen auch so wichtig für uns.


Die CVP begrüsst weiter, dass neu mit Vierjahreskrediten operiert wird. Eine Schule kann nicht mit jährlichen Krediten planen. Das ist ein sehr wichtiges und gutes Instrument, das in Anlehnung an die Kulturförderung und an die Bildungskredite aufgenommen werden soll.

Schliesslich regt die CVP an, dass die Strategie vermehrt auf das 21. Jahrhundert ausgerichtet ist. Die meisten Schulen sind heute an Orten, wo früher die Schweizer ausgewandert sind, d. h. in vielen Ländern Lateinamerikas. Heute zieht es die Leute eher nach Osten. Hier möchten wir eine längerfristige Strategie, die den geänderten Auswanderungsgewohnheiten Rechnung trägt.

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