Wahlanlass glp Oberaargau: Huttwil – zentral abgelegen?

Die glp Oberaargau stellt Huttwil und den Oberaargau am 25. Februar, um 19.30 Uhr im Schulungsraum der Biketec AG in Huttwil in den Fokus: «Huttwil – zentral abgelegen? Natürlich mittendrin!» beleuchtet am Beispiel des Pfadi-Bundeslager 1994 und der erfolgreichen Firmenansiedlung der Biketec, wie ein scheinbar abgelegener Ort ins Zentrum des Interesses rückt. Pfadi-Schweiz-Präsident Thomas Gehrig – damals Gesamtleiter des Bundeslagers rund um den Napf – und der abtretende Biketec-Gründer Kurt Schär sprechen Klartext. Der Anlass wird von Philippe Groux (Huttwil) moderiert. Der Eintritt ist frei.
Huttwil ist als Veranstaltungsort für den offiziellen Wahlanlass der glp Oberaargau nicht zufällig gewählt. Die Partei der vernünftigen Mitte tritt mit einer vollen Liste zu den Grossratswahlen 2014 an. Huttwil steht im Kleinen denselben Herausforderungen gegenüber wie der Oberaargau im Grossen: Als abgelegene Region muss der Oberaargau um seine Bedeutung im Kanton Bern kämpfen, der immer noch von einer heterogenen Gemeindelandschaft geprägt ist.

«Huttwiler und Oberaargauer Perspektiven: Fakten, Geschichten und Diskussionen» - der Untertitel der Veranstaltung zeigt, was den Besucher der kostenlosen Veranstaltung erwartet, die mit einem Apéro ausklingt: Keine langweilige Politveranstaltung mit den immergleichen Parolen und Versprechungen, sondern eine lebendige Darstellung und Diskussion der Stellung eines abgelegenen Ortes und einer Randregion im Konzert urbaner Zentren. Wie behauptet man sich?

Thomas Gehrig, ehrenamtlicher Präsident der Pfadi Schweiz, zeigt im Rückblick auf das Pfadi-Bundeslager «cuntrast 94» auf, was nachhaltig geblieben ist, bis heute auf die Region einwirkt. Eine spannende Rückschau, unterlegt mit nostalgischen Filmsequenzen. Wer damals dabei war, schwelgt in Erinnerungen. Kurt Schär hat die Biketec AG mit ihrer Erfolgsmarke Flyer in Huttwil angesiedelt. Ein verrückter Entscheid? Gar nicht, wie er am Anlass erklären wird. Sich gegen Zentralisierung und Urbanisierung zu wehren, lohnt sich.

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